Geschichte der Berufsfeuerwehr

1922 - 1997

1893 Durch die Eingemeindung von 11 Vorortsgemeinden steigt die Einwohnerzahl der Stadt Zürich von 28099 auf 121057 Einwohner. Der Bestand der Milizfeuerwehr wächst auf 6780 Mann an, die durch zwei Reorganisationen sofort auf 1730 Mann reduziert werden. Für die Altstadt wird ein "Polizeipikett" geschaffen, um im Brandfall Erste Hilfe zu leisten.
1895 Inkrafttreten einer neuen Feuerwehrverordnung. Die Feuerwehr untersteht nun dem Polizeivorstand und das Pflichtenheft umfasst nun auch den Hilfsdienst bei Gefahren durch Überschwemmungen, Erdbeben, Explosionen u.ä.
Oberst Schiess, der damalige Feuerwehrinspektor, macht eine Eingabe bezüglich der "Schaffung einer ständigen Feuerwache".
1896 Erneute Forderung nach Schaffung einer ständigen Feuerwache. Zur Prüfung der technischen Fragen wird eine Kommission gründet.
1901 Der Grosse Stadtrat (Gemeinderat) erklärt sich zur Schaffung einer ständigen Feuerwache bereit, weist aber die Vorlage mit der "Bitte um gewisse Einschränkungen" an den Stadtrat zurück.
1902 Der überarbeitete Vorschlag des Stadtrates z.Hd. des Grossen Stadtrates lautet: "Der Stadtrat wird ermächtigt, eine Berufsfeuerwehr zu bilden, ihr eine Dampfspritze beizugeben, ein Netz von Feuermeldern zu erstellen und an der Basteigasse eine Feuerwehrkaserne zu errichten."
1903 Obwohl alle politischen Parteien der Vorlage zustimmen, lehnt das Volk die Vorlage mit 9000 gegen 5000 Stimmen ab.
Feuerwehrinspektor Schiess reicht seinen Rücktritt ein. Sein Nachfolger wird Heinrich Hafner.
1910 Die Dienstbereitschaft der Milizfeuerwehr wie der Wasserdruck des städt. Hydrantennetzes sind ungenügend, was Insp. Hafner veranlasst, sich energisch für die Schaffung einer ständigen Brandwache einzusetzen. Dieser Antrag wird ein weiteres Mal geprüft wie auch die Anschaffung einer Automobilspritze für das Polizeipikett.
1915 Durch die Kriegsmobilisation werden die Bestände der Milizfeuerwehr- Kompanien so geschwächt, dass die Gefahr eines vollständigen Versagens des Feuerwehrwesens tagtäglich vorhanden ist. Unter diesem Druck lässt der Stadtrat ein Raumprogramm mit Planvorlagen für den Bau eines Brandwachgebäudes im Sihlbad ausarbeiten.
1921 Am 14. Februar kommt bei einem Brand an der Ackerstrasse ein Kind ums Leben. Dies bewegt die Behörden, der probeweisen Einführung einer ständigen Brandwache zuzustimmen.
1922 Am 1. März nehmen im sogenannten Wollenhof neben der Uraniabrücke (heute Heimatwerk) 1 Chef und 10 Mann den Dienst auf. Die Dienstzeit beträgt 48 Stunden worauf 24 Stunden Freizeit folgen (112 Stunden Wochenarbeitszeit). Die Ausrüstung besteht u.a. aus einer Automobilspritze und einer Automobilleiter der Firma Magirus, sowie einem Martini-Lastwagen.
1928 Beeindruckt durch die Einsatzbereitschaft der "Brandwächter" beschliessen die Stimmberechtigten am 28. Oktober, dass eine ständige Brandwache eingerichtet und betrieben wird. Gleichzeitig wird eine Verordnung über die Organisation erlassen.
1929 Mit der definitiven Schaffung einer "Brandwache" erfolgt eine Bestandes-Erhöhung von 11 auf 26 Mann. Die Arbeitszeit wird von 112 Stunden auf 92 Stunden pro Woche reduziert.
1930 Am 20. Februar erfolgt die Übernahme einer weiteren Automobilspritze sowie einer Automobilleiter. Die Wache verfügt nun über 2 motorisierte Löschzüge.
1931 Am 1. November tritt Inspektor Heinrich Hafner, der sich um die Förderung der Brandwache sehr verdient gemacht hat, in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Fritz Gramm.
1934 Auf den 1. Januar erfolgt die Eingemeindung von weiteren 8 Vorortsgemeinden. Die Stadt Zürich erhält ihre heutige Struktur.
Die von der Gemeinde Oerlikon übernommene Automobilspritze Saurer Jg. 1929 wird dem neu strukturierten Pikett Glattal übergeben, welches direkt dem Feuerwehrinspektorat untersteht.
1937 In wirtschaftlich schweren Zeiten wird am 6. Juli das neue Brandwachgebäude an der Manessestrasse feierlich eingeweiht. Die Kosten betrugen Fr. 2'579'493.40. Mit dem Bezug steigt der Mannschaftsbestand von 26 auf 41 Mann. Die Brandwache verfügt nun über eine eigene Alarmzentrale.
1939 Die Brandwache erhält einen neuen Löschzug (Automobilspritze und -Leiter). Während der Schweizerischen Landesausstellung dient er sowohl als Ausstellungs-Feuerwache wie auch als Ausstellungsobjekt.
Die Mannschaft der Brandwache wird von der Generalstabsabteilung vom Aktivdienst befreit.
1940 Zweite Mobilmachung, Bombenabwürfe über Höngg und dem Bahnviadukt: Das Brandwachegebäude wird mit Sandsäcken verbarrikadiert.
Anschaffung eines Rüstwagens (Pionierfz.).
1943 Erstmalige Ausstattung von 2 Feuerwehrfahrzeugen mit Funk.
1946 Erhöhung des Mannschaftsbestandes von 41 auf 53 Mann. Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 92 auf 77,5 Stunden.
1950 Feuerwehrinspektor Fritz Gramm geht in Pension. Sein Nachfolger wird Max Brosi.
1952 Anschaffung einer Autodrehleiter Marke Magirus auf Saurer-Chassis mit einer Steighöhe von 30 + 2 Meter.
1954 Hans Maurer, Chef der Brandwache seit ihrer Einführung 1922, geht in Pension. Sein Nachfolger wird Hptm Karl Nievergelt.
1957 Erhöhung des Mannschaftsbestandes auf 68 Mann (1 Chef, 7 Unteroffiziere, 58 Brandwächter und 2 Telefonordonanzen).
1958 Generelle Arbeitszeitverkürzung beim städtischen Personal von 48 auf 46 Stunden pro Woche. Bei der Brandwache wird die Wochenarbeitszeit auf 74,25 Stunden festgesetzt und der Bestand um 3 auf 71 Mann erhöht.
1960 Der Bedarf für ein zweites Brandwachgebäude wird festgestellt. Die Ausarbeitung eines Raumprogrammes beginnt.
1961 Generelle Arbeitszeitverkürzung beim städtischen Personal von 46 auf 44 Stunden pro Woche. Bei der Brandwache wird die Wochenarbeits- zeit auf 68 Stunden festgesetzt und der Bestand um 5 auf 76 Mann erhöht.
1962 Definitive Eingabe des Raumprogrammes für ein 2. Brandwachgebäude an den Stadtrat. Vorgesehen ist der Bau in Verbindung mit einem Kurszentrum für den Zivilschutz im Kreis 11.
1964 Stadt und Kanton schliessen einen Vertrag über die Gründung der "Stützpunktfeuerwehr" ab. Die Kantonale Gebäudeversicherung erwirbt einen "schweren Löschzug" bestehend aus Tanklöschfahrzeug, Pulverlöschfahrzeug, Schlauchtransportwagen und Schaumextraktwagen. Bedienung und Wartung durch die Brandwache. Der Stadtrat bewilligt den Bau eine Garage für "Katastrophenfahrzeuge" im Brandhausareal beim Sihlhölzli.
1965 Übergabe des kantonalen Löschzuges nach Fertigstellung der Garage im Brandhausareal. Erhöhung des Mannschaftsbestandes um 8 Mann zur Hebung des Tages-Minimal-Bestandes.
Fritz Sandmeyer wird anstelle von Max Brosi Feuerwehrinspektor.
1968 Bevor der Bau einer 2. Wache überhaupt über das Planungsstadium hinaus ist, geht im Gemeinderat die Anregung zum Bau einer 3. Wache im Quartier Hottingen ein.
1969 Nach verschiedenen Plan- und Standortkorrekturen wird ein neuer Standort im Gebiet Milchbuck / Irchel bestimmt. Die Idee einer 3. Wache wird vertagt.
1970 Der Chef der Brandwache, Hptm Karl Nievergelt, geht in Pension. An seine Stelle tritt Adolf Frei. Nach dem plötzlichen Tod von Inspektor Fritz Sandmeyer wird Titus Fuss neuer Feuerwehrinspektor.
1971 Der zur Behebung der Raumnot erstellte hofseitige Anbau an die bestehende Gerätehalle der Wache Manesse wird dem Betrieb übergeben. Er bietet Platz für weitere 6 Einsatzfahrzeuge.
1972 Im Jubiläumsjahr werden 5 neue Fahrzeuge beschafft (1 Tanklösch- sowie 1 Universallöschfahrzeug, 1 Wechsellader für Container und 2 Kleinfahrzeuge).
1973 Der Kauf eines Pionierfahrzeuges auf Unimog S-Chassis sowie die Anmietung eines Kranes aus Armeebeständen verstärken den Fahrzeug und Gerätepark für technische Hilfeleistungen.
1975 Mit der Anhebung des Personalbestandes auf 109 Mann kann eine längst fällige Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 67,25 auf 61 Stunden verwirklicht werden.
Nach 2-jähriger Bauzeit kann die damals dem neuesten Stand der Technik entsprechende Einsatzzentrale in Betrieb genommen werden.
Anschaffung einer Drehleiter Magirus DL 30 mit Automatikgetriebe.
1976 Die bisherige Bezeichnung "Brandwache" wird durch die Bezeichnung "Berufsfeuerwehr" ersetzt.
1977 Anschaffung eines Schnellpionier-Fahrzeuges sowie des 1. Sprung- retter-Kissens. Dieses ersetzt die mit erheblichen Gefahren verbundenen Sprungtücher.
1980 Einführung der 56 h/Woche bei der Berufsfeuerwehr bei gleich- zeitiger Anhebung des Mannschaftsbestandes auf 120 Mann. Das Korps wird in 3 Gruppen gegliedert. Der Tages-Minimal-Bestand beträgt neu 27 Mann.
1982 Hptm Hans Mundwiler ersetzt den bisherigen Chef der Berufsfeuerwehr, Hptm Adolf Frei.
Nach einer 20-jährigen Planungsphase steht das Projekt der 2. Wache der Berufsfeuerwehr an der Hirschwiesenstrasse und wird an Stadt- und dann an den Gemeinderat eingereicht.
1984 Das Projekt "Wache Hirschwiesen" wird am 20. Mai in einer Volksabstimmung verworfen. Die Berufsfeuerwehr erhält keinen neuen Stützpunkt in Zürich-Nord.
Nach schwerer Krankheit verstirbt Feuerwehrinspektor Titus Fuss. Als Nachfolger wird Anton Good gewählt, bisher Chef der städt. Feuerpolizei.
Der Fahrzeugpark wird um weitere 2 Tanklöschfahrzeuge erweitert.
1985 Ab April wird die Oelwehr zu Lande und nicht schiffbaren Gewässern, welche bisher in den Aufgabenbereich der städt. Seepolizei fiel, der Berufsfeuerwehr übergeben.
Als Stützpunktfeuerwehr erhält die Berufsfeuerwehr von der Kantonalen Gebäudeversicherung (KGVZ) ein neues Chemie-Fahrzeug.
In der Einsatzzentrale geht ein Einsatzleitrechner in Betrieb, der die Alarmierung und Einsatzbearbeitung unterstützt.
Hptm Rolf Brühwiler übernimmt von Hptm Hans Mundwiler, der das Kommando des Stützpunktes Zürich übernimmt, die Leitung der Berufsfeuerwehr.
1986 Im Zusammenhang mit der Einführung der 42 h/Woche in der städt. Verwaltung sowie der Übernahme der Oel-/Chemiewehr werden 10 zusätzliche Stellen bewilligt. Der Sollbestand kann dadurch auf 133 Mann erhöht werden. Die Wochenarbeitszeit in der Berufsfeuerwehr beträgt nun 52,5 h.
1987 Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges sowie je eines Oel-/Chemie- wehrfahrzeuges für die Berufsfeuerwehr und das Pikett Glattal.
1989 Statt des bisher üblichen feuerroten Anstriches trägt der neue VW-Bus (TRS 89) nach den Richtlinien der Kantonalen Gebäudeversicherung die Sicherheitsfarbe "LEMON". Diese legen fest, dass nach einer Übergangsfrist nur noch lemon-farbige Feuerwehrfahrzeuge angeschafft und subventioniert werden.
1990 Erstmals gehen Führungskräfte der Berufsfeuerwehr ins Ausland zur aktiven Weiterbildung. Im "International Safety Center" (RISC) in Rotterdam erhalten sie die Gelegenheit, Brandbekämpfung im Massstab 1:1 zu üben.
1993 Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges (1. Grossfahrzeug in der Farbe "LEMON")
1994 Ausrüstung der Berufsfeuerwehr mit Wärmebild-Kameras. Sie ermöglichen auch in verrauchten Gebäuden die Lokalisierung von Personen sowie Brand- und Glutnestern durch Anzeige von Temperaturdifferenzen im Bereich von weniger als einem Grad Celsius.
1995 Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges. Als Novum gilt der Einbau der Mannschaftskabine in den Fahrzeugaufbau.
Die neue Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr, die nicht nur das Stadtgebiet, sondern als Regionale Alarmzentrale auch 28 umliegende Gemeinden im Auftrag der Gebäudeversicherung betreut, nimmt am 15. August ihren Betrieb auf.
1996 Major Hans Mundwiler übernimmt nach dem Ausscheiden von Hptm Rolf Brühwiler das Amt als Chef der Berufsfeuerwehr. Seine Aufgabe als Stützpunkt-Kdt behält er bei.
Am 1. Juli wird gegen den Willen des Berufsfeuerwehrkorps ein Stadt-Rats-Beschluss in Kraft gesetzt, der den reinen Ausrückbestand der Berufsfeuerwehr auf 108 Mann festsetzt. Die Mannschaft (12 Mann) der Einsatzzentrale zählt nicht mehr zum Ausrückbestand. Der Tages- Minimal-Bestand pro Schicht beträgt neu 26 Mann + 2 Mann in der Einsatzzentrale.
1997  Die Berufsfeuerwehr feiert ihr 75-Jahr-Bestehen. Der Veranstaltungskalender umfasst ein reiches Programm: 3 Tage der offenen Türen, Ausstellungen im Landesmuseum, im Heimatwerk und im Einkaufszentrum Letzipark, Einsatzübungen, Oldtimer-Show und Sammlerbörse. Am 7. September fand ein Festumzug an der Bahnhofstrasse mit allen Fahrzeugen vom Stützpunkt Zürich seinen Höhepunkt.
Am Tag zuvor stürzt ein Helikopter mit einer Hochzeitsgesellschaft auf den Waidberg ab. 6 Personen sind teils schwer verletzt.
In der Abstimmung vom 28.9. hat das Stimmvolk dem neuen Gesetz über die Feuerpolizei und dem Feuerwehrwesen zugestimmt. Das neue Gesetz dient der Gemeinde als rechtliche Grundlage bestimmte Einsätze der Feuerwehr dem Verursacher verrechnen zu können.
Am 14. November bewilligt der Stadtrat mit 28,1 Millionen Franken die Sanierung der über 60-jährigen Brandwache. Vom Gemeinderat beantragt der Stadtrat ferner einen Kredit von 3,7 Millionen für einen unterirdischen Anbau für Garderoben, Wäscherei und Lagerräume.
1998 Nachdem am 28.1.98 der Gemeinderat auch den unterirdischen Anbaukredit genehmigte fand am 1. Juli eine erste Probesondierung im Vestibül der Wache statt. Ende September zog die Feuerpolizei vorübergehend ins Amtshaus II um. Ebenso bezogen die Feuerwehr-Logistik sowie die Berufsfeuerwehr ihre vorübergehenden Provisorien. Die umliegende Nachbarschaft wurde an einer Infoveranstaltung über das Bauvorhaben orientiert. Am 1. Oktober war es dann soweit. Der Baukran wurde im Hof aufgezogen und die Totalsanierung wurde angegangen.
Nicht nur die umfangreichen Zusatzarbeiten für den Umbau wirkte belastend. Zusätzlich wurde die FWZ für Projekte wie die Wirkungsorientierte Verwaltungsreform (WOV), Reorganisation der Ressorts in der Berufsfeuerwehr, Verwirklichung Konzept 2000, Evaluation von Einsatzfahrzeugen gefordert. Mit Stadtratsbeschluss vom 1. April wurde die Gebührenordnung der Feuerwehr neu erlassen. Ab 1. Juli tritt diese dann in Kraft. Neu werden dem Verursacher verrechnet: Einsätze die vorsätzlich, rechtswidrig oder wegen Unterlassung nötig wurden. Wiederholte Fehlalarme durch Brandmelde- oder Löschanlagen sowie Einsätze bei Oel-/Chemie- und Strahlenereignissen. Wassereinsätze in Gebäuden die nicht durch Elementarereignisse verursacht wurden. Eine Kostenauflage erfolgt auch bei Verursachern von Verkehrsunfällen. Dienstleistungen wie z.B. Türen öffnen, Schlüssel bergen, Umsiedeln von Lästlingen, Verkehrsdienst. Der Feuerwehreinsatz zur Rettung von Mensch und Tieren aus Notlagen ist nach wie vor kostenlos.
Am 1. März absolvieren 9 Aspiranten den Ausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr.
Ein neues Wasserwehrfahrzeug der Marke Mercedes-Benz wird im Fahrzeugpark der BFZ eingesetzt.
Am 29. August kurz vor 8 Uhr kippt ein mit Benzin beladener Tanklastwagenzug mitten in Zürich bei einem Selbstunfall an der Ecke Bullinger-/Hardstrasse um und gerät sofort in Brand. Bei dem Brand gerieten ca. 25'000 lt. Benzin in Brand. Dank der Erfahrung und dem hohen Ausbildungsstandart der Berufsfeuerwehr konnte Schlimmstes verhütet werden.
1999 1999 Die Natur spielt zum Jahrtausendende verrückt. Schneeschmelze und Dauerniederschläge! Alle Feuerwehreinheiten standen wegen der Unwetter pausenlos im Einsatz.
Am Stefanstag fegt der Orkan "Lothar" über Europa und hinterläst verheerende Schäden. Alle Schutz- und Rettungseinheiten stehen im Grosseinsatz. Erstmals in der Geschichte der Berufsfeuerwehr Zürich werden mehr als 4000 Einsätze geleistet.
Die Berufsfeuerwehr erhält drei neue Einsatzfahrzeuge: Ein Pionierfahrzeug P98 der Marke Mercedes-Benz (Aufbau Rusterholz) mit Hebekran sowie ein Universallöschfahrzeug ULF99 von IVECO (Aufbau Rusterholz) als Stützpunktfahrzeuge. Ein Tanklöschfahrzeug TLF99 von Mercedes-Benz.(Aufbau Brändle AG, Wil) wird als Kleinalarm eingesetzt.
Während des ganzen Jahres wird die Wachesanierung vorangetrieben.
Weitere Projektarbeiten wie WOV, Ressortorganisation, Feuerwehrkonzept 2000 sowie KLEVER, ein Projekt zur Bündelung der Schutz- und Rettungs-Dienste im Polizeidepartement, nehmen alle Mitarbeiter in Anspruch.
Vom 1. März bis 28. Mai 1999 werden 10 neue Angehörige der Berufsfeuerwehr ausgebildet.
..bis..  Die Berufsfeuerwehr steht als städtisches Dienstleistungsunternehmen mit ihrer Aufgabe

RETTEN, HALTEN, BEHEBEN

allen in Not geratenen Mitmenschen mit vollem Engagement zur Verfügung.

Ihre Berufsfeuerwehr

1999- demnächst auf diesen Seiten

Start | info@berufsfeuerwehr.ch
© 2000 Vereinigung Berufsfeuerwehr Zürich