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1893 |
Durch die Eingemeindung von 11 Vorortsgemeinden steigt
die Einwohnerzahl der Stadt Zürich von 28099 auf 121057 Einwohner. Der Bestand der
Milizfeuerwehr wächst auf 6780 Mann an, die durch zwei Reorganisationen sofort auf 1730
Mann reduziert werden. Für die Altstadt wird ein "Polizeipikett" geschaffen, um
im Brandfall Erste Hilfe zu leisten. |
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1895 |
Inkrafttreten einer neuen Feuerwehrverordnung. Die
Feuerwehr untersteht nun dem Polizeivorstand und das Pflichtenheft umfasst nun auch den
Hilfsdienst bei Gefahren durch Überschwemmungen, Erdbeben, Explosionen u.ä.
Oberst Schiess, der damalige Feuerwehrinspektor, macht eine Eingabe
bezüglich der "Schaffung einer ständigen Feuerwache". |
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1896 |
Erneute Forderung nach Schaffung einer ständigen
Feuerwache. Zur Prüfung der technischen Fragen wird eine Kommission gründet. |
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1901 |
Der Grosse Stadtrat (Gemeinderat) erklärt sich zur
Schaffung einer ständigen Feuerwache bereit, weist aber die Vorlage mit der "Bitte
um gewisse Einschränkungen" an den Stadtrat zurück. |
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1902 |
Der überarbeitete Vorschlag des Stadtrates z.Hd. des
Grossen Stadtrates lautet: "Der Stadtrat wird ermächtigt, eine Berufsfeuerwehr zu
bilden, ihr eine Dampfspritze beizugeben, ein Netz von Feuermeldern zu erstellen und an
der Basteigasse eine Feuerwehrkaserne zu errichten." |
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1903 |
Obwohl alle politischen Parteien der Vorlage
zustimmen, lehnt das Volk die Vorlage mit 9000 gegen 5000 Stimmen ab.
Feuerwehrinspektor Schiess reicht seinen Rücktritt ein. Sein Nachfolger wird
Heinrich Hafner. |
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1910 |
Die Dienstbereitschaft der Milizfeuerwehr wie der
Wasserdruck des städt. Hydrantennetzes sind ungenügend, was Insp. Hafner veranlasst,
sich energisch für die Schaffung einer ständigen Brandwache einzusetzen. Dieser Antrag
wird ein weiteres Mal geprüft wie auch die Anschaffung einer Automobilspritze für das
Polizeipikett. |
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1915 |
Durch die Kriegsmobilisation werden die Bestände der
Milizfeuerwehr- Kompanien so geschwächt, dass die Gefahr eines vollständigen
Versagens
des Feuerwehrwesens tagtäglich vorhanden ist. Unter diesem Druck lässt der Stadtrat ein
Raumprogramm mit Planvorlagen für den Bau eines Brandwachgebäudes im Sihlbad
ausarbeiten. |
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1921 |
Am 14. Februar kommt bei einem Brand an der
Ackerstrasse ein Kind ums Leben. Dies bewegt die Behörden, der probeweisen Einführung
einer ständigen Brandwache zuzustimmen. |
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1922 |
Am 1. März nehmen im sogenannten Wollenhof neben der
Uraniabrücke (heute Heimatwerk) 1 Chef und 10 Mann den Dienst auf. Die Dienstzeit
beträgt 48 Stunden worauf 24 Stunden Freizeit folgen (112 Stunden Wochenarbeitszeit). Die
Ausrüstung besteht u.a. aus einer Automobilspritze und einer Automobilleiter der Firma
Magirus, sowie einem Martini-Lastwagen. |
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1928 |
Beeindruckt durch die Einsatzbereitschaft der
"Brandwächter" beschliessen die Stimmberechtigten am 28. Oktober, dass eine
ständige Brandwache eingerichtet und betrieben wird. Gleichzeitig wird eine Verordnung
über die Organisation erlassen. |
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1929 |
Mit der definitiven Schaffung einer
"Brandwache" erfolgt eine Bestandes-Erhöhung von 11 auf 26 Mann. Die
Arbeitszeit wird von 112 Stunden auf 92 Stunden pro Woche reduziert. |
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1930 |
Am 20. Februar erfolgt die Übernahme einer weiteren
Automobilspritze sowie einer Automobilleiter. Die Wache verfügt nun über 2 motorisierte
Löschzüge. |
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1931 |
Am 1. November tritt Inspektor Heinrich Hafner, der
sich um die Förderung der Brandwache sehr verdient gemacht hat, in den
Ruhestand. Sein
Nachfolger ist Fritz Gramm. |
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1934 |
Auf den 1. Januar erfolgt die Eingemeindung von
weiteren 8 Vorortsgemeinden. Die Stadt Zürich erhält ihre heutige Struktur.
Die von der Gemeinde Oerlikon übernommene Automobilspritze Saurer Jg. 1929
wird dem neu strukturierten Pikett Glattal übergeben, welches direkt dem
Feuerwehrinspektorat untersteht. |
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1937 |
In wirtschaftlich schweren Zeiten wird am 6. Juli das
neue Brandwachgebäude an der Manessestrasse feierlich eingeweiht. Die Kosten betrugen
Fr. 2'579'493.40. Mit dem Bezug steigt der Mannschaftsbestand von 26 auf 41 Mann. Die
Brandwache verfügt nun über eine eigene Alarmzentrale. |
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1939 |
Die Brandwache erhält einen neuen Löschzug
(Automobilspritze und -Leiter). Während der Schweizerischen Landesausstellung dient er
sowohl als Ausstellungs-Feuerwache wie auch als Ausstellungsobjekt.
Die Mannschaft der Brandwache wird von der Generalstabsabteilung vom
Aktivdienst befreit. |
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1940 |
Zweite Mobilmachung, Bombenabwürfe über Höngg und
dem Bahnviadukt: Das Brandwachegebäude wird mit Sandsäcken verbarrikadiert.
Anschaffung eines Rüstwagens (Pionierfz.). |
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1943 |
Erstmalige Ausstattung von 2 Feuerwehrfahrzeugen mit
Funk. |
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1946 |
Erhöhung des Mannschaftsbestandes von 41 auf 53 Mann.
Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 92 auf 77,5 Stunden. |
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1950 |
Feuerwehrinspektor Fritz Gramm geht in Pension. Sein
Nachfolger wird Max Brosi. |
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1952 |
Anschaffung einer Autodrehleiter Marke Magirus auf
Saurer-Chassis mit einer Steighöhe von 30 + 2 Meter. |
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1954 |
Hans Maurer, Chef der Brandwache seit ihrer
Einführung 1922, geht in Pension. Sein Nachfolger wird Hptm Karl Nievergelt. |
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1957 |
Erhöhung des Mannschaftsbestandes auf 68 Mann (1
Chef, 7 Unteroffiziere, 58 Brandwächter und 2 Telefonordonanzen). |
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1958 |
Generelle Arbeitszeitverkürzung beim städtischen
Personal von 48 auf 46 Stunden pro Woche. Bei der Brandwache wird die
Wochenarbeitszeit
auf 74,25 Stunden festgesetzt und der Bestand um 3 auf 71 Mann erhöht. |
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1960 |
Der Bedarf für ein zweites Brandwachgebäude wird
festgestellt. Die Ausarbeitung eines Raumprogrammes beginnt. |
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1961 |
Generelle Arbeitszeitverkürzung beim städtischen
Personal von 46 auf 44 Stunden pro Woche. Bei der Brandwache wird die Wochenarbeits- zeit
auf 68 Stunden festgesetzt und der Bestand um 5 auf 76 Mann erhöht. |
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1962 |
Definitive Eingabe des Raumprogrammes für ein 2.
Brandwachgebäude an den Stadtrat. Vorgesehen ist der Bau in Verbindung mit einem
Kurszentrum für den Zivilschutz im Kreis 11. |
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1964 |
Stadt und Kanton schliessen einen Vertrag über die
Gründung der "Stützpunktfeuerwehr" ab. Die Kantonale Gebäudeversicherung
erwirbt einen "schweren Löschzug" bestehend aus Tanklöschfahrzeug,
Pulverlöschfahrzeug, Schlauchtransportwagen und Schaumextraktwagen. Bedienung und Wartung durch
die Brandwache. Der Stadtrat bewilligt den Bau eine Garage für
"Katastrophenfahrzeuge" im Brandhausareal beim Sihlhölzli. |
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1965 |
Übergabe des kantonalen Löschzuges nach
Fertigstellung der Garage im Brandhausareal. Erhöhung des Mannschaftsbestandes um 8 Mann
zur Hebung des Tages-Minimal-Bestandes.
Fritz Sandmeyer wird
anstelle von Max Brosi Feuerwehrinspektor. |
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1968 |
Bevor der Bau einer 2. Wache überhaupt über das
Planungsstadium hinaus ist, geht im Gemeinderat die Anregung zum Bau einer 3. Wache im
Quartier Hottingen ein. |
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1969 |
Nach verschiedenen Plan- und Standortkorrekturen wird
ein neuer Standort im Gebiet Milchbuck / Irchel bestimmt. Die Idee einer 3. Wache wird
vertagt. |
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1970 |
Der Chef der Brandwache, Hptm Karl Nievergelt, geht in
Pension. An seine Stelle tritt Adolf Frei. Nach dem plötzlichen Tod von Inspektor Fritz
Sandmeyer wird Titus Fuss neuer Feuerwehrinspektor. |
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1971 |
Der zur Behebung der Raumnot erstellte hofseitige
Anbau an die bestehende Gerätehalle der Wache Manesse wird dem Betrieb
übergeben. Er
bietet Platz für weitere 6 Einsatzfahrzeuge. |
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1972 |
Im Jubiläumsjahr werden 5 neue Fahrzeuge beschafft (1
Tanklösch- sowie 1 Universallöschfahrzeug, 1 Wechsellader für Container und 2
Kleinfahrzeuge). |
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1973 |
Der Kauf eines Pionierfahrzeuges auf Unimog S-Chassis
sowie die Anmietung eines Kranes aus Armeebeständen verstärken den
Fahrzeug und
Gerätepark für technische Hilfeleistungen. |
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1975 |
Mit der Anhebung des Personalbestandes auf 109 Mann
kann eine längst fällige Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 67,25 auf 61 Stunden
verwirklicht werden.
Nach 2-jähriger Bauzeit kann die damals
dem neuesten Stand der Technik entsprechende Einsatzzentrale in Betrieb genommen werden.
Anschaffung einer Drehleiter Magirus DL 30 mit Automatikgetriebe. |
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1976 |
Die bisherige Bezeichnung "Brandwache" wird
durch die Bezeichnung "Berufsfeuerwehr" ersetzt. |
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1977 |
Anschaffung eines Schnellpionier-Fahrzeuges sowie des
1. Sprung- retter-Kissens. Dieses ersetzt die mit erheblichen Gefahren
verbundenen
Sprungtücher. |
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1980 |
Einführung der 56 h/Woche bei der Berufsfeuerwehr bei
gleich- zeitiger Anhebung des Mannschaftsbestandes auf 120 Mann. Das Korps wird in 3
Gruppen gegliedert. Der Tages-Minimal-Bestand beträgt neu 27 Mann. |
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1982 |
Hptm Hans Mundwiler ersetzt den bisherigen Chef der
Berufsfeuerwehr, Hptm Adolf Frei.
Nach einer 20-jährigen
Planungsphase steht das Projekt der 2. Wache der Berufsfeuerwehr an der
Hirschwiesenstrasse und wird an Stadt- und dann an den Gemeinderat eingereicht. |
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1984 |
Das Projekt "Wache Hirschwiesen" wird am 20.
Mai in einer Volksabstimmung verworfen. Die Berufsfeuerwehr erhält keinen neuen
Stützpunkt in Zürich-Nord.
Nach schwerer Krankheit verstirbt
Feuerwehrinspektor Titus Fuss. Als Nachfolger wird Anton Good gewählt, bisher Chef der
städt. Feuerpolizei.
Der Fahrzeugpark wird um weitere 2 Tanklöschfahrzeuge erweitert. |
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1985 |
Ab April wird die Oelwehr zu Lande und nicht
schiffbaren Gewässern, welche bisher in den Aufgabenbereich der städt. Seepolizei fiel,
der Berufsfeuerwehr übergeben.
Als Stützpunktfeuerwehr
erhält die Berufsfeuerwehr von der Kantonalen Gebäudeversicherung (KGVZ) ein neues
Chemie-Fahrzeug.
In der Einsatzzentrale geht ein Einsatzleitrechner in Betrieb, der
die Alarmierung und Einsatzbearbeitung unterstützt.
Hptm Rolf Brühwiler übernimmt von Hptm Hans Mundwiler, der das
Kommando des Stützpunktes Zürich übernimmt, die Leitung der Berufsfeuerwehr. |
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1986 |
Im Zusammenhang mit der Einführung der 42 h/Woche in
der städt. Verwaltung sowie der Übernahme der Oel-/Chemiewehr werden 10 zusätzliche
Stellen bewilligt. Der Sollbestand kann dadurch auf 133 Mann erhöht werden. Die
Wochenarbeitszeit in der Berufsfeuerwehr beträgt nun 52,5 h. |
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1987 |
Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges sowie je eines
Oel-/Chemie- wehrfahrzeuges für die Berufsfeuerwehr und das Pikett Glattal. |
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1989 |
Statt des bisher üblichen feuerroten Anstriches
trägt der neue VW-Bus (TRS 89) nach den Richtlinien der Kantonalen Gebäudeversicherung
die Sicherheitsfarbe "LEMON". Diese legen fest, dass nach einer
Übergangsfrist nur noch lemon-farbige Feuerwehrfahrzeuge angeschafft und subventioniert
werden. |
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1990 |
Erstmals gehen Führungskräfte der Berufsfeuerwehr
ins Ausland zur aktiven Weiterbildung. Im "International Safety Center" (RISC)
in Rotterdam erhalten sie die Gelegenheit, Brandbekämpfung im Massstab 1:1 zu üben. |
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1993 |
Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges (1.
Grossfahrzeug in der Farbe "LEMON") |
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1994 |
Ausrüstung der Berufsfeuerwehr mit
Wärmebild-Kameras. Sie ermöglichen auch in verrauchten Gebäuden die Lokalisierung von
Personen sowie Brand- und Glutnestern durch Anzeige von Temperaturdifferenzen im Bereich
von weniger als einem Grad Celsius. |
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1995 |
Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges. Als Novum gilt
der Einbau der Mannschaftskabine in den Fahrzeugaufbau.
Die
neue Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr, die nicht nur das Stadtgebiet, sondern als
Regionale Alarmzentrale auch 28 umliegende Gemeinden im Auftrag der Gebäudeversicherung
betreut, nimmt am 15. August ihren Betrieb auf. |
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1996 |
Major Hans Mundwiler übernimmt nach dem Ausscheiden
von Hptm Rolf Brühwiler das Amt als Chef der Berufsfeuerwehr. Seine Aufgabe als
Stützpunkt-Kdt behält er bei.
Am 1. Juli wird gegen den
Willen des Berufsfeuerwehrkorps ein Stadt-Rats-Beschluss in Kraft gesetzt, der den reinen
Ausrückbestand der Berufsfeuerwehr auf 108 Mann festsetzt. Die Mannschaft (12 Mann) der
Einsatzzentrale zählt nicht mehr zum Ausrückbestand. Der Tages- Minimal-Bestand pro
Schicht beträgt neu 26 Mann + 2 Mann in der Einsatzzentrale. |
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1997 |
Die Berufsfeuerwehr feiert
ihr 75-Jahr-Bestehen. Der Veranstaltungskalender umfasst ein reiches
Programm: 3 Tage der offenen Türen, Ausstellungen im Landesmuseum, im
Heimatwerk und im Einkaufszentrum Letzipark, Einsatzübungen,
Oldtimer-Show und Sammlerbörse. Am 7. September fand ein Festumzug an
der Bahnhofstrasse mit allen Fahrzeugen vom Stützpunkt Zürich seinen
Höhepunkt.
Am Tag zuvor stürzt ein Helikopter mit einer Hochzeitsgesellschaft
auf den Waidberg ab. 6 Personen sind teils schwer verletzt.
In der Abstimmung vom 28.9. hat das Stimmvolk dem neuen Gesetz über
die Feuerpolizei und dem Feuerwehrwesen zugestimmt. Das neue Gesetz
dient der Gemeinde als rechtliche Grundlage bestimmte Einsätze der
Feuerwehr dem Verursacher verrechnen zu können.
Am 14. November bewilligt der Stadtrat mit 28,1 Millionen Franken die
Sanierung der über 60-jährigen Brandwache. Vom Gemeinderat beantragt
der Stadtrat ferner einen Kredit von 3,7 Millionen für einen
unterirdischen Anbau für Garderoben, Wäscherei und Lagerräume. |
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1998 |
Nachdem am 28.1.98 der
Gemeinderat auch den unterirdischen Anbaukredit genehmigte fand am 1.
Juli eine erste Probesondierung im Vestibül der Wache statt. Ende
September zog die Feuerpolizei vorübergehend ins Amtshaus II um.
Ebenso bezogen die Feuerwehr-Logistik sowie die Berufsfeuerwehr ihre
vorübergehenden Provisorien. Die umliegende Nachbarschaft wurde an
einer Infoveranstaltung über das Bauvorhaben orientiert. Am 1.
Oktober war es dann soweit. Der Baukran wurde im Hof aufgezogen und
die Totalsanierung wurde angegangen.
Nicht nur die umfangreichen Zusatzarbeiten für den Umbau wirkte
belastend. Zusätzlich wurde die FWZ für Projekte wie die
Wirkungsorientierte Verwaltungsreform (WOV), Reorganisation der
Ressorts in der Berufsfeuerwehr, Verwirklichung Konzept 2000,
Evaluation von Einsatzfahrzeugen gefordert. Mit Stadtratsbeschluss vom
1. April wurde die Gebührenordnung der Feuerwehr neu erlassen. Ab 1.
Juli tritt diese dann in Kraft. Neu werden dem Verursacher verrechnet:
Einsätze die vorsätzlich, rechtswidrig oder wegen Unterlassung
nötig wurden. Wiederholte Fehlalarme durch Brandmelde- oder
Löschanlagen sowie Einsätze bei Oel-/Chemie- und
Strahlenereignissen. Wassereinsätze in Gebäuden die nicht durch
Elementarereignisse verursacht wurden. Eine Kostenauflage erfolgt auch
bei Verursachern von Verkehrsunfällen. Dienstleistungen wie z.B.
Türen öffnen, Schlüssel bergen, Umsiedeln von Lästlingen,
Verkehrsdienst. Der Feuerwehreinsatz zur Rettung von Mensch und Tieren
aus Notlagen ist nach wie vor kostenlos.
Am 1. März absolvieren 9 Aspiranten den Ausbildungslehrgang der
Berufsfeuerwehr.
Ein neues Wasserwehrfahrzeug der Marke Mercedes-Benz wird im
Fahrzeugpark der BFZ eingesetzt.
Am 29. August kurz vor 8 Uhr kippt ein mit Benzin beladener
Tanklastwagenzug mitten in Zürich bei einem Selbstunfall an der Ecke
Bullinger-/Hardstrasse um und gerät sofort in Brand. Bei dem Brand
gerieten ca. 25'000 lt. Benzin in Brand. Dank der Erfahrung und dem
hohen Ausbildungsstandart der Berufsfeuerwehr konnte Schlimmstes
verhütet werden. |
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1999 |
1999 Die Natur spielt zum
Jahrtausendende verrückt. Schneeschmelze und Dauerniederschläge!
Alle Feuerwehreinheiten standen wegen der Unwetter pausenlos im
Einsatz.
Am Stefanstag fegt der Orkan "Lothar" über Europa und
hinterläst verheerende Schäden. Alle Schutz- und Rettungseinheiten
stehen im Grosseinsatz. Erstmals in der Geschichte der Berufsfeuerwehr
Zürich werden mehr als 4000 Einsätze geleistet.
Die Berufsfeuerwehr erhält drei neue Einsatzfahrzeuge: Ein
Pionierfahrzeug P98 der Marke Mercedes-Benz (Aufbau Rusterholz) mit
Hebekran sowie ein Universallöschfahrzeug ULF99 von IVECO (Aufbau
Rusterholz) als Stützpunktfahrzeuge. Ein Tanklöschfahrzeug TLF99 von
Mercedes-Benz.(Aufbau Brändle AG, Wil) wird als Kleinalarm
eingesetzt.
Während des ganzen Jahres wird die Wachesanierung vorangetrieben.
Weitere Projektarbeiten wie WOV, Ressortorganisation, Feuerwehrkonzept
2000 sowie KLEVER, ein Projekt zur Bündelung der Schutz- und
Rettungs-Dienste im Polizeidepartement, nehmen alle Mitarbeiter in
Anspruch.
Vom 1. März bis 28. Mai 1999 werden 10 neue Angehörige der
Berufsfeuerwehr ausgebildet. |
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..bis.. |
Die Berufsfeuerwehr steht als städtisches
Dienstleistungsunternehmen mit ihrer Aufgabe
RETTEN,
HALTEN, BEHEBEN
allen in Not geratenen Mitmenschen mit vollem Engagement zur
Verfügung.
Ihre Berufsfeuerwehr
1999- demnächst auf diesen Seiten |