Presseberichte 2006
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Brand eines
Wohnwagens / Zeugen gesucht
Dienstag, 4. Juli 2006
In der Nacht auf Dienstag, 4. Juli 2006, brannte in Zürich Schwamendingen ein
abgestellter Wohnwagen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund
hunderttausend Franken. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach Mitternacht meldete ein Anwohner der Funk- und Notrufzentrale der
Stadtpolizei Zürich, dass am Moosacker 31 ein abgestellter Wohnwagen lichterloh
brenne. Sofort rückten die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung, der Grossalarm
des Pikett Glattal sowie die Stadtpolizei Zürich an die genannte Örtlichkeit
aus. In der Zwischenzeit explodierte im brennenden Wohnwagen einer der beiden
deponierten Propangasbehälter. Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr
konnte die Ausweitung des Brandes auf das angrenzende Wohnhaus verhindert
werden. Zwei in der Nähe parkierte Personenwagen sowie die Fassade der
angrenzenden Liegenschaft wurden infolge der enormen Hitzeentwicklung teilweise
zerstört oder in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise wurde niemand
verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 100'000 Franken. Die Brandursache
ist noch unbekannt und wird durch Brandermittler der Kantonspolizei Zürich
abgeklärt. Brandstiftung ist nicht auszuschliessen. Personen, welche u
m Mitternacht verdächtige Wahrnehmungen in der Umgebung Moosacker gemacht haben
oder andere Angaben zum geschilderten Fall machen können, werden gebeten, sich
mit der Stadtpolizei Zürich, unter Tel. 0 444 117 117, in Verbindung zu setzen.
Verletzter nach
Wohnungsbrand im Kreis 9
Dienstag, 13. Juni 2006
Beim Brand in einer Wohnung am Dienstagmorgen, 13. Juni 2006, erlitt ein
38-jähriger Mann eine Rauchvergiftung. Es entstand Sachschaden von rund 100'000
Franken.
Kurz vor 02.00 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass es in einer
Wohnung an der Feldblumenstrasse brenne. Unverzüglich rückten Schutz & Rettung
sowie die Stadtpolizei Zürich in den Stadtkreis 9 aus. Das Feuer in der
1-Zimmer-Wohnung im Parterre konnte mit einem Schnellangriff gelöscht werden.
Gemäss ersten Erkenntnissen schaute der 38-jährige Wohnungsmieter das
WM–Fussballspiel Italien – Ghana zu Ende und begab sich anschliessend zu Bett.
Infolge der starken Rauchentwicklung wachte er auf und versuchte den Brand mit
einem Wassereimer zu löschen. Als dies nicht gelang, verständigte er die
Hauswartin, die ihrerseits die Feuerwehr alarmierte. Zur Zeit klären
Brandermittler der Kantonspolizei Zürich die genaue Brandursache ab. In der
Wohnung entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken. Der Schweizer
Wohnungsmieter musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital geführt
werden.
Hoher Sachschaden nach Brand
im Kreis 1 Freitag, 14.
April 2006
Bei einem Brand in einer Einstellgarage im Kreis 1 entstand am frühen
Karfreitagmorgen, 14. April 2006, ein Sachschaden von mehreren hunderttausend
Franken. Verletzt wurde niemand.
Aufgrund eines Brandalarms rückten die Feuerwehr von Schutz & Rettung sowie die
Stadtpolizei Zürich kurz nach 05.00 Uhr an die Uranistrasse 2 aus. Im Innern der
Einstellhalle der Stadtreinigung von Entsorgung & Recycling Zürich, wo unter
anderem Reinigungsfahrzeuge untergebracht sind, war eine starke Rauchentwicklung
festzustellen. Eines der Fahrzeuge brannte. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch
löschen. Wegen der starken Hitze- und Rauchentwicklung wurden die Gebäudedecke
und die Leitungen arg in Mitleidenschaft gezogen. Zum Zeitpunkt des
Brandausbruchs befand sich niemand mehr im Gebäude. Die genaue Ursache, welche
zum Brand des Reinigungsfahrzeugs geführt hatte, wird nun von Brandermittlern
der Kantonspolizei Zürich abgeklärt.
Brand in Cisalpino
Dienstag, 11. April 2006
Bekanntlich kam es am frühen Dienstagabend, 11. April 2006, bei einer
Zugkomposition des Cisalpino Stuttgart - Zürich - Mailand während der Fahrt
durch den Zimmerbergtunnel zu einem Brand. Dabei wurden drei Personen leicht
verletzt.
Der Cisalpino-Zug (CIS 157) fuhr nach einem technischen Defekt in Schaffhausen
mit rund 40 Minuten Verspätung ab Zürich Hauptbahnhof in Richtung Bellinzona ab.
Kurz vor 20:00 Uhr kam der Zug im Zimmerbergtunnel im Bereich des
Rettungsstollens "Lätten" zum Stillstand. In der Folge wurde dann im Unterbau
des zweitletzten Wagens ein Brand mit starker Rauchentwicklung festgestellt. Zur
Zeit liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor, warum es zu diesem Brand kam.
Ebenso unklar ist, ob der Lokführer den Zug absichtlich angehalten hat oder ob
die Komposition aufgrund einer technischen Ursache stehen blieb. Die
Spezialisten von Stadt- und Kantonspolizei Zürich (Wissenschaftlicher Dienst und
Brandermittler) sowie des UVEK (Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie
und Kommunikation / Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe) haben die
Untersuchungen, die Klarheit über die Ursache des Zwischenfalls bringen sollen,
bereits aufgenommen. Sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen,
werden die Medien weiter orientiert.
Nachdem die Komposition zum Stillstand gekommen und im hinteren Teil
Rauchentwicklung festgestellt worden war, forderten die Zugbegleiter die
Reisenden auf, aus dem Zug auszusteigen. Die insgesamt 117 Fahrgäste konnten den
Tunnel anschliessend über die Rettungsschächte Lätten/Wollishofen (22 Personen)
und Kilchberg (95 Personen) selbständig verlassen. Dort wurden sie von den
inzwischen eingetroffenen Rettungskräften in Empfang genommen. Drei Frauen im
Alter zwischen 16 und 28 Jahren (zwei Schweizerinnen und eine dominikanische
Staatsangehörige mit Wohnsitz in Italien) mussten mit Verdacht auf
Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Alle drei werden im Laufe des
heutigen Tages aus der Spitalpflege entlassen werden können. Die übrigen
Passagiere wurden mit Einsatzbussen der VBZ zum Hauptbahnhof Zürich
zurückgebracht. Dort wurden sie von Care-Teams der SBB empfangen und betreut.
Ihr Reisegepäck wurde nachträglich durch die Stadtpolizei Zürich ebenfalls in
den Hauptbahnhof
gebracht.
Gemäss ersten Erkenntnissen der handelnden Rettungskräfte konnte vor allem
aufgrund des hohen Sicherheitsstandards im Zimmerbergtunnel Schlimmeres
verhindert werden. Ebenso hat sich die gute Zusammenarbeit zwischen den
Einsatzkräften von Schutz und Rettung, Stadt- und Kantonspolizei Zürich sowie
den SBB einmal mehr bewährt. Diese wurden zusätzlich von Rettungskräften der
Gemeinden Kilchberg, Adliswil und Horgen unterstützt. Insgesamt standen rund 500
Personen im Einsatz, darunter 9 Notärzte, 34 Rettungssanitäter, ca. 200
Feuerwehrleute und über 50 Polizeiangehörige.
Fünf Verletzte nach Bränden
in den Stadtkreisen 4 und 3
Bei einem Treppenhausbrand in Zürich-Aussersihl entstand am Sonntagvormittag 18.
Dezember 2005, ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Zwei Personen
wurden leicht verletzt.
Kurz vor 10.00 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich an die
Rotwandstrasse 53 aus, nachdem ein Hausbewohner eines Mehrfamilienhauses Feuer
im Treppenhaus festgestellt hatte. Die ausgerückten Einsatzkräfte von Schutz und
Rettung stiessen im Eingangsbereich des Hauses, auf einen brennenden
Kinderwagen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten vier Personen aus
ihren Wohnungen gerettet werden. Die Einsatzkräfte konnten die Räumlichkeiten
nur mit Atemschutzgeräten betreten und mussten den Brand mit Hochdruckleitungen
löschen. Ein Mann und eine Frau mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftungen von
Rettungssanitätern in Spitalpflege gebracht werden. Gemäss ersten Erkenntnissen
der Polizei muss davon ausgegangen werden, dass eine unbekannte Täterschaft den
im Treppenhaus stehenden Kinderwagen angezündet hat.
Nur wenige Stunden vorher standen Einsatzkräfte von Schutz und Rettung und die
Stadtpolizei im Kreis 3 an der Steinstrasse 58 im Einsatz. Dort kam es aus
bisher nicht bekannten Gründen kurz nach 01.00 Uhr zu einem Brandausbruch in
einer Wohnung im dritten Stock. Drei Personen mussten mit Verdacht auf
Rauchvergiftung hospitalisiert werden. Während den Löscharbeiten musste die
Steinstrasse im Teilbereich zwischen Austrasse und Manessestrasse gesperrt
werden. Die Ermittlungen werden in beiden fällen durch Spezialisten der
Kantonspolizei Zürich getätigt. Hinweise sind erbeten an die Kantonspolizei
Zürich, Telefonnummer 044 247 22 11.
Brand in Wohnhaus im
Stadtkreis 4
Samstag, 27. November 2005
Am Samstagabend, 27. November 2005, brannte ein Zimmer einer Wohnung an der
Badenerstrasse vollständige aus. Drei Personen wurden verletzt.
Kurz nach 22.30 Uhr wurde der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei
gemeldet, dass aus Fenstern eines Wohnhauses an der Badenerstrasse Rauch
austrete. Schutz und Rettung rückte sofort mit zwei Löschzügen an den Brandort
aus. In der Folge retteten zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr eine Bewohnerin
aus der brennenden 2 ½-Zimmer-Wohnung im zweiten Stock. Die 92-jährige
Schweizerin wurde mit einem Inhalationstrauma durch Rettungssanitäter
hospitalisiert. Der Brand konnte mit einem Schnellangriff rasch unter Kontrolle
gebracht werden. Zwei weitere Personen, welche sich beim Brandausbruch im 4.
Stock der Liegenschaft aufhielten, brachten die Rettungssanitäter mit Verdacht
auf Rauchvergiftungen ebenfalls zur Kontrolle in Spitalpflege. Die Brandursache
ist noch unklar. Sie wird von Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich
untersucht. Der entstandene Sachschaden dürfte mehrere 10'000 Franken betragen.
Hoher Sachschaden nach Brand
in der Altstadt
Kurz nach 03.30 Uhr rückten Schutz & Rettung sowie die Stadtpolizei Zürich an
die Gräbligasse 1 im Zürcher Niederdorf aus, da in einem Büro im ersten Stock
ein Brand mit massivster Rauchentwicklung ausgebrochen war. Der ausgerückte
Grossalarm der Berufsfeuerwehr konnte in der Folge das Feuer rasch unter
Kontrolle bringen und damit ein Übergreifen auf benachbarte Liegenschaften
verhindern. Drei Personen schliefen in ihren Wohnungen im zweiten und dritten
Stock. Zwei Deutsche, eine 24-jährige Frau und ein 25-jähriger Mann, mussten
sich mit einem Sprung aus dem Fenster in den bereitgestellten Kleinsprungretter
der Feuerwehr in Sicherheit bringen, weil die Drehleiter in der engen Gasse
nicht eingesetzt werden konnte. Ein 36-jähriger Engländer konnte Seite
Niederdorfstrasse von Feuerwehrleuten, mit einer Leiter, aus seiner Wohnung im
dritten Stock, evakuiert werden. Alle drei geretteten Personen mussten mit
Verdacht auf Rauchvergiftung von Rettungssanitätern in Spitalpflege gebracht werden. Die Brandursache ist unklar, sie wird durch Spezialisten der
Kantonspolizei Zürich untersucht. Gemäss ersten Erkenntnissen der Brandermittler
kann aber Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Personen, welche am frühen
Donnerstagmorgen gegen 03.30 Uhr, in der Umgebung Niederdorfstrasse Gräbligasse
verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der
Kantonspolizei Zürich, Tel. 01 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Drei Verletzte nach
Wohnungsbrand im Kreis 2
Kurz vor 10.30 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich an die
Albisstrasse 15 aus, nachdem der Hauswart eines Mehrfamilienhauses Feuer in
einer Wohnung festgestellt hatte. Die ausgerückten Einsatzkräfte von Schutz und
Rettung stiessen im ersten Stock, des vorwiegend von Asylbewerbern bewohnten
Hauses, auf eine im Vollbrand stehende Wohung. Aufgrund der starken
Rauchentwicklung konnten die Räumlichkeiten nur mit Atemschutzgeräten betreten
werden. Der Brand konnte mit drei Hochdruckleitungen rasch gelöscht werden. Zwei
Frauen und ein Mann mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftungen von
Rettungssanitätern in Spitalpflege gebracht werden. Gemäss ersten Erkenntnissen
der Polizei dürften spielende Kinder mit einem Anzünder den Brand verursacht
haben. Die Ermittlungen werden durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich
getätigt.