Presseberichte 2005
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Fünf Verletzte nach Bränden
in den Stadtkreisen 4 und 3
Sonntag 18. Dezember 2005
Bei einem Treppenhausbrand in Zürich-Aussersihl entstand am Sonntagvormittag 18.
Dezember 2005, ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Zwei Personen
wurden leicht verletzt.
Kurz vor 10.00 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich an die
Rotwandstrasse 53 aus, nachdem ein Hausbewohner eines Mehrfamilienhauses Feuer
im Treppenhaus festgestellt hatte. Die ausgerückten Einsatzkräfte von Schutz und
Rettung stiessen im Eingangsbereich des Hauses, auf einen brennenden
Kinderwagen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten vier Personen aus
ihren Wohnungen gerettet werden. Die Einsatzkräfte konnten die Räumlichkeiten
nur mit Atemschutzgeräten betreten und mussten den Brand mit Hochdruckleitungen
löschen. Ein Mann und eine Frau mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftungen von
Rettungssanitätern in Spitalpflege gebracht werden. Gemäss ersten Erkenntnissen
der Polizei muss davon ausgegangen werden, dass eine unbekannte Täterschaft den
im Treppenhaus stehenden Kinderwagen angezündet hat.
Nur wenige Stunden vorher standen Einsatzkräfte von Schutz und Rettung und die
Stadtpolizei im Kreis 3 an der Steinstrasse 58 im Einsatz. Dort kam es aus
bisher nicht bekannten Gründen kurz nach 01.00 Uhr zu einem Brandausbruch in
einer Wohnung im dritten Stock. Drei Personen mussten mit Verdacht auf
Rauchvergiftung hospitalisiert werden. Während den Löscharbeiten musste die
Steinstrasse im Teilbereich zwischen Austrasse und Manessestrasse gesperrt
werden. Die Ermittlungen werden in beiden fällen durch Spezialisten der
Kantonspolizei Zürich getätigt. Hinweise sind erbeten an die Kantonspolizei
Zürich, Telefonnummer 044 247 22 11.
Brand in Wohnhaus im
Stadtkreis 4 Samstag, 27. November 2005
Am Samstagabend, 27. November 2005, brannte ein Zimmer einer Wohnung an der
Badenerstrasse vollständige aus. Drei Personen wurden verletzt.
Kurz nach 22.30 Uhr wurde der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei
gemeldet, dass aus Fenstern eines Wohnhauses an der Badenerstrasse Rauch
austrete. Schutz und Rettung rückte sofort mit zwei Löschzügen an den Brandort
aus. In der Folge retteten zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr eine Bewohnerin
aus der brennenden 2 ½-Zimmer-Wohnung im zweiten Stock. Die 92-jährige
Schweizerin wurde mit einem Inhalationstrauma durch Rettungssanitäter
hospitalisiert. Der Brand konnte mit einem Schnellangriff rasch unter Kontrolle
gebracht werden. Zwei weitere Personen, welche sich beim Brandausbruch im 4.
Stock der Liegenschaft aufhielten, brachten die Rettungssanitäter mit Verdacht
auf Rauchvergiftungen ebenfalls zur Kontrolle in Spitalpflege. Die Brandursache
ist noch unklar. Sie wird von Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich
untersucht. Der entstandene Sachschaden dürfte mehrere 10'000 Franken betragen.
Hoher Sachschaden nach Brand
in der Altstadt
Kurz nach 03.30 Uhr rückten Schutz & Rettung sowie die Stadtpolizei Zürich an
die Gräbligasse 1 im Zürcher Niederdorf aus, da in einem Büro im ersten Stock
ein Brand mit massivster Rauchentwicklung ausgebrochen war. Der ausgerückte
Grossalarm der Berufsfeuerwehr konnte in der Folge das Feuer rasch unter
Kontrolle bringen und damit ein Übergreifen auf benachbarte Liegenschaften
verhindern. Drei Personen schliefen in ihren Wohnungen im zweiten und dritten
Stock. Zwei Deutsche, eine 24-jährige Frau und ein 25-jähriger Mann, mussten
sich mit einem Sprung aus dem Fenster in den bereitgestellten Kleinsprungretter
der Feuerwehr in Sicherheit bringen, weil die Drehleiter in der engen Gasse
nicht eingesetzt werden konnte. Ein 36-jähriger Engländer konnte Seite
Niederdorfstrasse von Feuerwehrleuten, mit einer Leiter, aus seiner Wohnung im
dritten Stock, evakuiert werden. Alle drei geretteten Personen mussten mit
Verdacht auf Rauchvergiftung von Rettungssanitätern in Spitalpflege gebracht werden. Die Brandursache ist unklar, sie wird durch Spezialisten der
Kantonspolizei Zürich untersucht. Gemäss ersten Erkenntnissen der Brandermittler
kann aber Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Personen, welche am frühen
Donnerstagmorgen gegen 03.30 Uhr, in der Umgebung Niederdorfstrasse Gräbligasse
verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der
Kantonspolizei Zürich, Tel. 01 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Drei Verletzte nach
Wohnungsbrand im Kreis 2
Kurz vor 10.30 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich an die
Albisstrasse 15 aus, nachdem der Hauswart eines Mehrfamilienhauses Feuer in
einer Wohnung festgestellt hatte. Die ausgerückten Einsatzkräfte von Schutz und
Rettung stiessen im ersten Stock, des vorwiegend von Asylbewerbern bewohnten
Hauses, auf eine im Vollbrand stehende Wohung. Aufgrund der starken
Rauchentwicklung konnten die Räumlichkeiten nur mit Atemschutzgeräten betreten
werden. Der Brand konnte mit drei Hochdruckleitungen rasch gelöscht werden. Zwei
Frauen und ein Mann mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftungen von
Rettungssanitätern in Spitalpflege gebracht werden. Gemäss ersten Erkenntnissen
der Polizei dürften spielende Kinder mit einem Anzünder den Brand verursacht
haben. Die Ermittlungen werden durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich
getätigt.
BILDER
Brand in Wohnhaus im
Stadtkreis 11
Donnerstag, 10. November 2005
Am Donnerstagnachmittag, 10. November 2005, brannte eine Wohnung an der
Greifensee-strasse vollständig aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Kurz vor 15:00 Uhr wurde der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei gemeldet,
dass aus Fenstern eines Wohnhauses an der Greifenseestrasse starker Rauch
austrete. Der Grossalarm des Pikett-Glattals unterstützt durch die
Verstärkungsgruppe Brand Zürich Nord und dem Kleinalarm der Berufsfeuerwehr
rückten an den Brandort aus. Die rund 40 Feuerwehrleute von Schutz und Rettung
Zürich konnten den Brand mit zwei Schnellangriffen rasch unter Kontrolle
bringen. Trotzdem brannte die 3-Zimmer Wohnung im 1. Stock vollständig aus. Auch
die leerstehenden Wohnungen in den oberen Stockwerken wurden durch die Rauch-
und Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand wurde durch einen
Handwerker entdeckt, welcher im leeren Wohnhaus mit Arbeiten beschäftigt war.
Als er den Rauch bemerkte, klingelte er sofort bei allen Wohnungen um allfällige
Bewohner zu warnen. Als die aus Brasilien stammende 42-jährige Wohnungsmieterin
während den Aufräumungsarbeiten am Brandplatz eintraf wurde sie zwecks Befragung
auf eine Polizeiwache geführt. Die Brandursache ist noch unklar. Sie wird von
Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich untersucht. Der entstandene
Sachschaden dürfte rund 200'000 Franken betragen.
Chemieunfall in der ETH
Hönggerberg
Donnerstag, 8. September 2005
Am Donnerstagvormittag, 8. September 2005, trat aus noch unbekannten Gründen in
der ETH Hönggerberg eine unbekannte Menge Fluor aus einem Druckgasbehälter aus.
Kurz nach 11.00 Uhr kam es an der Wolfgang Pauli-Strasse 10, im
HCI-Chemiegebäude, in einem Labor im 1. Untergeschoss zu einem Zwischenfall.
Dabei ist eine zur Zeit nicht genau bekannte Menge Fluor aus einem
Druckgasbehälter ausgetreten. Im Moment steht nicht fest, ob zwei zu diesem
Zeitpunkt im Labor anwesende Männer das Gas inhaliert haben. Ein 32-jähriger
chinesischer Staatsangehöriger (Chemiestudent) wird derzeit von den
Rettungssanitätern von Schutz&Rettung medizinisch betreut. Sein Kollege, ein
45-jähriger Schweizer(Chemielaborant), hat das Labor nach dem Zwischenfall
sofort verlassen und konnte bisher nicht untersucht werden. Zur Zeit steht nicht
fest, ob weitere Personen vom Zwischenfall betroffen sind. Das Gebäude musste
nicht evakuiert werden, weil sich Fluor in sehr kurzer Zeit chemisch umsetzt und
damit ungefährlich wird. Fluor ist eine chemische Substanz, die beim Einatmen
schwere Verätzungen der Atmungsorgane verursachen kann. Im Moment befinden sich
Spezialisten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich, der
Feuerwehr (Chemiezug) von Schutz & Rettung und der Sicherheitsabteilung der ETH
im Gebäude und führen im und vor dem Gebäude Messungen durch.
Brand in Wohn- und
Geschäftshaus im Stadtkreis 8
Samstag, 30. Juli 2005
Am Samstagmorgen, 30. Juli 2005, brannte es im Keller eines Wohn- und
Geschäftshauses an der Forchstrasse 21. Wegen der starken Rauchentwicklung
mussten alle Bewohner vorübergehend das Gebäude verlassen. Verletzt wurde
glücklicherweise niemand.
Kurz vor 07.30 Uhr wurde der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei gemeldet,
dass aus Fenstern eines Wohn- und Geschäftshauses an der Forchstrasse starker
Rauch austrete. Die mit zwei Löschzügen ausgerückte Feuerwehr von Schutz &
Rettung stellte einen Kellerbrand fest, der rasch unter Kontrolle gebracht
werden konnte. Da der starke Rauch sich aber in allen Stockwerken des
sechsgeschossigen Hauses ausbreitete, mussten aus Sicherheitsgründen
vorübergehend alle Bewohner die Liegenschaft verlassen. Ausser einem 58-jährigen
Bewohner des Dachgeschosses, der mittels Drehleiter geborgen werden musste,
konnten sich alle Personen selbst in Sicherheit bringen. Der durch die Feuerwehr
geborgene Mann wurde wegen Verdachts auf Rauchvergiftung von der ausgerückten
Sanität medizinisch betreut. Glücklicherweise wurden aber keine Verletzungen
festgestellt und er konnte vor Ort wieder aus der ärztlichen Obhut entlassen
werden. In dem vom Feuer betroffenen Kellergeschoss befindet sich das Warenlager
einer im gleichen Haus angesiedelten Papeterie. Die Brandursache ist noch unklar
und wird zur Zeit von den Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich untersucht.
Der entstandene Sachschaden dürfte hunderttausend Franken übersteigen.
Tramkollision fordert
mehrere Leichtverletzte
Donnerstag, 14. Juli 2005
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Tramzügen am Donnerstagmorgen, 14. Juli
2005, an der Schaffhauserstrasse im Stadtkreis 6 wurden mehrere Passagiere
leicht verletzt. Die Räumung der Unfallstelle wird noch mehrere Stunden in
Anspruch nehmen.
Kurz vor 09.30 Uhr fuhr eine Tramkomposition der Linie 11 aus noch ungeklärten
Gründen auf einen in der Haltestelle Kronenstrasse stehenden Tramzug der Linie
14 auf. Bei der Kollision wurden in beiden Trams mehrere Personen verletzt. Bis
anhin haben sich rund zwei Dutzend Leichtverletzte bei den Rettungskräften vor
Ort gemeldet. Die meisten von ihnen haben sich Schürfungen und Prellungen
zugezogen und konnten durch die ausgerückten Einsatzkräfte von Schutz & Rettung
ambulant behandelt werden. Drei Personen, nämlich ein 18-jähriger Bursche sowie
zwei Frauen im Alter von 51 und 63 Jahren, wurden zur Kontrolle ins Spital
gebracht. Aufgrund der unklaren Unfallursache wurden der Wissenschaftliche
Dienst und der Unfalltechnische Dienst der Stadtpolizei Zürich zur
Spurensicherung aufgeboten. Auch ein Sachverständiger des Eidg. Departements für
Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wurde beigezogen. Der
Sachschaden wird insgesamt auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. An den
Tramzügen entstand jedoch kein Totalschaden. Gemäss ersten Einschätzungen werden
die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle noch einige Stunden in Anspruch nehmen.
Die Schaffhauserstrasse bleibt daher zwischen Stampfenbach- und
Schaffhauserplatz bis auf weiteres in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
Aufruf: Personen, welche beim Unfall verletzt wurden und sich nicht bei den
Rettungskräften vor Ort gemeldet haben, werden gebeten sich mit der Stadtpolizei
Zürich (Tel. 044 216 71 11) in Verbindung zu setzen.



Zwei Verletzte nach
Wohnungsbrand im Kreis 11
Sonntag, 5. Juni 2005
Ein Wohnungsbrand in Zürich-Affoltern verursachte in der Nacht auf Sonntag, 5.
Juni 2005, einen Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Zwei Personen
mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung hospitalisiert werden.
Gegen 00.15 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich nach
Zürich-Affoltern aus, da in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand mit
starker Rauchentwicklung ausgebrochen war. Die ausgerückten Rettungskräfte
mussten gewaltsam in die betroffene 4 1/2-Zimmer-Wohnung eindringen. Aufgrund
der starken Rauchentwicklung konnten die Räumlichkeiten von den Funktionären von
Schutz & Rettung nur mit Atemschutzgeräten betreten werden. Der Brand konnte mit
einem Schnellangriff rasch gelöscht werden. Glücklicherweise hielt sich zur Zeit
des Brandes niemand in der Wohnung auf. Zwei Hausbewohner, eine 31-jährige Frau
und ein 26-jähriger Mann, mussten jedoch mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins
Spital überführt werden. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch
unklar. Die Ermittlungen werden durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich
getätigt.
Gasleitung im Kreis 3 beschädigt Mittwoch, 1. Juni 2005
Am Mittwochnachmittag, 1. Juni 2005, wurde an der Bullingerstrasse anlässlich
von Umgebungsarbeiten eine Gasleitung beschädigt. Die umliegenden Gebäude wurden
vorsichtshalber evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 14.30 Uhr erhielten Schutz & Rettung sowie die Stadtpolizei Zürich die
Meldung, dass bei Umgebungsarbeiten an der Bullingerstrasse 50 ein Kleinbagger
eine Gasleitung beschädigt habe und nun Erdgas entweichen würde. Die sofort
ausgerückten Spezialisten von Schutz & Rettung sowie des Gaswerks der Stadt
Zürich stellten fest, dass es sich um eine 250 mm Gasleitung mit 5 Bar Druck
handelte. Der Chemielöschzug von Schutz & Rettung schieberte die Leitung ab,
sodass nach ca. 10 Minuten für die Umwelt keine Gefahr mehr bestand. Unmittelbar
nach dem Gasaustritt bestand jedoch eine hohe Explosionsgefahr. Daher wurde die
Umgebung, insbesondere die Bullingerstrasse, im Teilbereich zwischen Herdern-
und Hardstrasse von der Verkehrspolizei grossräumig abgesperrt. Die umliegenden
Häuser wurden evakuiert. Rund 50 Personen waren davon betroffen. Nach rund einer
Stunde konnte die Verkehrsumleitung aufgehoben werden und die Bewohner durften
wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Brandstiftung in Schulhaus
im Kreis 11
Mittwoch, 1. Juni 2005
Eine unbekannte Täterschaft hat am Mittwochmorgen, 1. Juni 2005, in der Toilette
eines Schulhauses an der Ligusterstrasse den Handtuchrollenbehälter in Brand
gesetzt. Bereits zwei Tage zuvor brannte es in einer anderen Toilette im
gleichen Schulhaus. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 20'000 Franken.
Kurz nach 08.30 Uhr alarmierte der Schulleiter des Schulhauses Liguster Schutz &
Rettung sowie die Stadtpolizei Zürich, da in der Knabentoilette die
Stoffhandtuchrolle in Brand geraten war. Das Feuer konnte von den Spezialisten
rasch gelöscht werden. Trotzdem entstand Sachschaden in der Höhe von rund 10'000
Franken. Bereits am Montagabend, 30. Mai 2005, kurz nach 18.00 Uhr, brannte eine
Stoffhandtuchrolle in der Mädchentoilette desselben Schulhauses. Auch bei diesem
Brand entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken. Nach ersten Erkenntnissen
der Brandermittler der Kantonspolizei Zürich steht auch beim Ereignis am Montag
Brandstiftung im Vordergrund. In Bezug auf die Täterschaft sind derzeit
polizeiliche Abklärungen im Gang.
Zimmerbrand im Kreis 2
Donnerstag, 26. Mai 2005
Ein technischer Defekt eines TV-Apparates verursachte am Donnerstagabend, 26.
Mai 2005, einen Brand in einer Wohnung in Zürich Wollishofen. Zwei Personen
wurden leicht verletzt.
Kurz vor 21.00 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass es in der
Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Thujastrasse brenne. Die sofort
ausgerückten Fachleute von Schutz & Rettung brachten die noch im Haus anwesenden
Bewohner mittels Handschiebeleiter ins Freie. Das Feuer in einem Zimmer im 2.
Stock konnte mit einem Schnellangriff gelöscht werden. Zwei Hausbewohner, eine
40-jährige Schweizerin und ein 37-jähriger Spanier, mussten mit Verdacht auf
leichte Rauchvergiftungen ins Spital geführt werden. Im Zimmer und in den oberen
Stockwerken entstand durch Rauch, Russ und Hitze Sachschaden von rund 50'000
Franken. Erste Abklärungen von Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich
ergaben, dass ein technischer Defekt des Fernsehapparates das Feuer verursacht
hatte. Stadt- und Kantonspolizei machen darauf aufmerksam, dass unbeaufsichtigte
TV-Geräte ganz ausgeschaltet und nicht im 'Standby-Modus' gelassen werden
sollten.
Hoher Schaden nach Brand in
Sammelgarage
Dienstag, 26. April 2005
Am Dienstagabend, 26. April 2005, kam es in einer Sammelgarage in Zürich-Witikon
zu einem Brand. Der entstandene Sachschaden an Autos und am Gebäude beläuft sich
auf mehrere hunderttausend Franken. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 20.30 Uhr meldete ein Bewohner der betroffenen Liegenschaft im
Glockenacker der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei Zürich, dass es in
der Autosammelgarage brenne und Rauch ins Freie austrete. In der Folge rückten
Schutz & Rettung und die Stadtpolizei unverzüglich an die genannte Örtlichkeit
aus. Mit einem Schnellangriff gelang es dem 1. Löschzug den Brand rasch
erfolgreich zu bekämpfen. Infolge der enormen Hitzeentwicklung wurde ein
Grossteil der Deckenisolation beschädigt. Rund ein Dutzend Fahrzeuge wurden in
Mitleidenschaft gezogen und infolge von Russ- und Rauchschäden teilweise
gänzlich zerstört. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Zurzeit können keine
Angaben zur Brandursache gemacht werden. Diese wird von Spezialisten der
Kantonspolizei Zürich abgeklärt.
Grosseinsatz von
Rettungskräften nach Brand in Innenstadt
Samstag, 19. März 2005
Ein Brand hat am späten Samstagabend, 19. März 2005 in einem Hinterhof im Kreis
1 einen Sachschaden von mehreren zehntausend Franken angerichtet. Verletzt wurde
niemand.
Gegen 22.30 Uhr meldeten mehrere Personen, dass es im Hinterhof der
Liegenschaften Storchen-Gasse 17 und Schlüssel-Gasse 19 brenne. Beim Eintreffen
der Polizei loderten Flammen aus einem schwer zugänglichen Holzschopf, welcher
nur von der Thermen-Gasse her zugänglich ist. Aufgrund dessen evakuierten die
Rettungskräfte mehrere Personen aus den umliegenden Häusern. Die mit zwei
Löschzügen ausgerückten Leute von von Schutz und Rettung konnten das Feuer rasch
löschen. Während dieser Zeit standen über 50 Personen von Schutz und Rettung
sowie der Stadtpolizei Zürich im Einsatz. Die evakuierten Mieter und Mieterinnen
konnten kurz nach Mitternacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die
Storchen- und Schlüssel-Gasse mussten für rund drei Stunden gesperrt werden. Die
Brandursache ist unklar. Brandermittler der Kantonspolizei werden sobald es die
Umstände zulassen, ihre Ermittlungen aufnehmen.
Ein Verletzter nach
Kollision mit Polizeifahrzeug
Samstag, 19. Februar 2005
Am frühen Samstagmorgen, 19. Februar 2005, kollidierte ein Streifenwagen der
Stadtpolizei Zürich während einer dringlichen Dienstfahrt an der Verzweigung
West-/Manessestrasse mit einem Personenwagen. Dessen Lenker wurde dabei
mittelschwer verletzt.
Der Streifenwagen der Stadtpolizei war durch die Einsatzzentrale wegen einer
angeblichen Schlägerei im Kreis 1 zur Unterstützung einer anderen Patrouille
aufgeboten worden. Der Lenker des Streifenwagens fuhr kurz nach 03.30 Uhr mit
eingeschalteter Sirene und Blaulicht durch die Weststrasse in Richtung
stadtauswärts. Vor der Verzweigung West-/ Manessestrasse verlangsamte er und
fuhr mit der gebotenen Vorsicht auf den Verzweigungsbereich hinaus. Ein in der
rechten Spur der Manessestrasse in Richtung Chur fahrender Lastwagen stoppte und
gewährte dem Polizeifahrzeug den Vortritt. Der Streifenwagen kollidierte aber in
der Folge mit einem Personenwagen, welcher in der linken Fahrspur auf der
Manessestrasse ebenfalls in Richtung Chur fuhr. Durch den Aufprall wurde der
Personenwagen nach links abgetrieben und prallte in einen Signalmast. Dabei
wurde das Auto massiv beschädigt und der 24-jährige Lenker türkischer
Nationalität darin eingeklemmt. Durch Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich
wurde der junge Mann geborgen und ins Spital gebracht. Gemäss ersten ärztlichen
Angaben zog er sich mittelschwere, nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Die
beiden Polizisten im beteiligten Streifenwagen blieben unverletzt. Wie in
solchen Fällen üblich, werden die Abklärungen zum genauen Unfallhergang durch
die Kantonspolizei Zürich getätigt.
Küchenbrand
Samstag auf Sonntag, 12./13. Februar 2005
Ein Küchenbrand in einer Wohnung an der Uetlibergstrasse verursachte in der
Nacht von Samstag auf Sonntag, 12./13. Februar 2005 einen Schaden von rund
50'000 Franken. Ein Mann und eine Frau wurden verletzt.
Kurz nach Mitternacht meldete eine Hausbewohnerin einer vierstöckigen
Liegenschaft der Stadtpolizei Zürich, dass es in einer Wohnung im 3.
Obergeschoss brenne. Sofort rückten Polizei sowie Schutz & Rettung an die
genannte Oertlichkeit aus. Nachdem die Wohnungstüre gewaltsam geöffnet worden
war, konnte der 79-jährige Mieter am Boden liegend gefunden werden. Mit einer
Rauchvergiftung wurde er in der Folge hospitalisiert. Der Brand in der Küche
konnte durch Schutz & Rettung rasch gelöscht werden. Abklärungen der Polizei
ergaben, dass sich zum Zeitpunkt des Feuers noch eine 34-jährige Frau aus Uganda
als Gast in der Wohnung aufgehalten hatte. Gemäss Zeugenaussagen versuchte sie
nach Ausbruch des Feuers aus der Wohnung zu flüchten. Da es ihr offenbar nicht
gelang, die Wohnungstüre zu öffnen, schlug sie die Glasfassungen der Türe ein
und kletterte in der Folge durch die entstandene Öffnung ins Treppenhaus. Dabei
zog sie sich massive Schnittwunden an den Armen zu. Obwohl Hausbewohner helfen,
bzw. sie verarzten wollten, flüchtete die Frau offenbar im Schockzustand ins
Freie und verschwand. Anhand der vorgefundenen Blutspuren suchte die
Stadtpolizei danach mit mehreren Patrouillen sowie mit der Hilfe eines
Diensthundes intensiv nach der Frau. Ihre Spur verlor sich jedoch in der
Umgebung des Brunauparks. Kurze Zeit später meldete die Kantonspolizei Zürich,
dass sich in Dübendorf eine Frau mit erheblichen Schnittverletzungen bei der
Sanität gemeldet habe und ins Spital überführt worden sei. Rasch stellte es sich
heraus, dass es sich dabei um die 34-jährige Uganderin handelt. Wie die
Verletzte nach Dübendorf gelangt war, steht nicht fest. Sie befindet sich
derzeit immer noch im Spital und konnte bisher nicht zum Vorgefallenen befragt
werden. Ebenfalls ist unklar, wie es zum Brand in der Küche kam. Die genaue
Ursache wird jetzt durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich abgeklärt.
Drei Verletzte nach
Wohnungsbrand im Kreis 3
Montag, 24. Januar 2005
Unvorsichtiger Umgang mit einer brennenden Kerze verursachte am Montagabend, 24.
Januar 2005, einen Wohnungsbrand im Kreis 3. Es entstand Sachschaden von
mehreren zehntausend Franken. Drei Personen wurden verletzt.
Kurz vor 22.30 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich an
die Triemlistrasse aus, da aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses Rauch
austrat. Die ausgerückten Polizisten mussten in der Folge gewaltsam die Türe
der betroffenen 1-Zimmer-Wohnung öffnen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung
konnten die Räumlichkeiten jedoch nur von Funktionären von Schutz &
Rettung mit Atemschutzgeräten betreten werden. Der Brand konnte rasch gelöscht
werden. Die 55-jährige Wohnungsmieterin befand sich noch in der Wohnung und
musste mit einer schweren Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden. Weitere
zwei Hausbewohner, eine 27-jährige Frau und ein 36-jähriger Mann, mussten
ebenfalls mit Rauchvergiftungen ins Spital überführt werden. Gemäss ersten
Erkenntnissen dürfte eine herunterfallende brennende Kerze den Brand verursacht
haben. Die Ermittlungen werden durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich getätigt.
Verkehrsunfall mit gestohlenem Auto fordert ein Todesopfer und einen Schwerverletzten Samstag, 21./22. Januar 2005
Nachdem sich der Lenker und der Beifahrer eines gestohlenen Personenwagens in der Nacht von Freitag auf Samstag, 21./22. Januar 2005, im Kreis 9, einer Polizeikontrolle entzogen hatten, verunfallten sie in der Folge. Einer der Autoinsassen erlitt dabei tödliche Verletzungen, der andere Mann wurde schwer verletzt.
Kurz vor 02.00 Uhr fiel einer Streifenwagenpatrouille der Stadtpolizei Zürich an der Ecke Rauti-/Altstetterstrasse ein roter Jeep Cherokee auf, welcher nur mit eingeschaltetem Nebellicht unterwegs war. Die Polizisten entschlossen sich, das Fahrzeug anzuhalten und die beiden Insassen einer Kontrolle zu unterziehen. Der Lenker reagierte jedoch nicht auf die Haltezeichen, sondern begann plötzlich das Fahrzeug zu beschleunigen und fuhr in Richtung Albisriederstrasse davon. Ein Fussgänger, der in der Nähe der Tramendstation Albisrieder-/Püntstrasse die Fahrbahn überqueren wollte, konnte sich gerade noch mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Obwohl die Polizisten in ihrem Streifenwagen sofort dem flüchtenden Auto folgten, verloren sie den Sichtkontakt. Höhe Albisrieder-/Dennlerstrasse entdeckten die Beamten dann das Fluchtfahrzeug auf der rechten Strassenseite auf dem Dach liegend. Die sofort aufgebotenen Rettungskräfte von Schutz & Rettung (Sanität, Notärzte, Pionierzug der Feuerwehr) konnten in der Folge einen der Autoinsassen, einen 18-jähriger Mann aus Zimbabwe, nur noch tot bergen. Der andere Insasse, ein 21-jähriger Serbe, wurde schwer verletzt ins Spital überführt. Aufgrund der vorgefundenen Situation und ersten Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich geriet das Fahrzeug Höhe Dennlerstrasse ins Schleudern. In der Folge verlor der Lenker die Herrschaft über das Auto, kollidierte danach mit dem Betonsockel einer Geschwindigkeitstafel und anschliessend mit einem Lieferwagen und einem weiteren Personenwagen. Durch die Wucht überschlug sich der Jeep und blieb schliesslich auf dem Dach liegen. An sämtlichen Fahrzeugen entstand Totalschaden. Erste Abklärungen der Stadtpolizei Zürich ergaben, dass der Unfallwagen als gestohlen gemeldet war und auch die angebrachten Kontrollschilder entwendet waren. Personen, welche Angaben zum Unfallgeschehen machen können, insbesondere auch der betroffene Fussgänger, werden gebeten, sich mit der Stadtpolizei Zürich, Tel. 01 216 71 11, in Verbindung zu setzen.

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