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Fünf Verletzte nach Bränden in den Stadtkreisen 4 und 3 Sonntag 18. Dezember 2005

Bei einem Treppenhausbrand in Zürich-Aussersihl entstand am Sonntagvormittag 18. Dezember 2005, ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

Kurz vor 10.00 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich an die Rotwandstrasse 53 aus, nachdem ein Hausbewohner eines Mehrfamilienhauses Feuer im Treppenhaus festgestellt hatte. Die ausgerückten Einsatzkräfte von Schutz und Rettung stiessen im Eingangsbereich des Hauses, auf einen brennenden Kinderwagen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten vier Personen aus ihren Wohnungen gerettet werden. Die Einsatzkräfte konnten die Räumlichkeiten nur mit Atemschutzgeräten betreten und mussten den Brand mit Hochdruckleitungen löschen. Ein Mann und eine Frau mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftungen von Rettungssanitätern in Spitalpflege gebracht werden. Gemäss ersten Erkenntnissen der Polizei muss davon ausgegangen werden, dass eine unbekannte Täterschaft den im Treppenhaus stehenden Kinderwagen angezündet hat.

Nur wenige Stunden vorher standen Einsatzkräfte von Schutz und Rettung und die Stadtpolizei im Kreis 3 an der Steinstrasse 58 im Einsatz. Dort kam es aus bisher nicht bekannten Gründen kurz nach 01.00 Uhr zu einem Brandausbruch in einer Wohnung im dritten Stock.  Drei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung hospitalisiert werden. Während den Löscharbeiten musste die Steinstrasse im Teilbereich zwischen Austrasse und Manessestrasse gesperrt werden. Die Ermittlungen werden in beiden fällen durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich getätigt. Hinweise sind erbeten an die Kantonspolizei Zürich, Telefonnummer 044 247 22 11.

 

Brand in Wohnhaus im Stadtkreis 4 Samstag, 27. November 2005

Am Samstagabend, 27. November 2005, brannte ein Zimmer einer Wohnung an der Badenerstrasse vollständige aus. Drei Personen wurden verletzt.

Kurz nach 22.30 Uhr wurde der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei gemeldet, dass aus Fenstern eines Wohnhauses an der Badenerstrasse Rauch austrete. Schutz und Rettung rückte sofort mit zwei Löschzügen an den Brandort aus. In der Folge retteten zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr eine Bewohnerin aus der brennenden 2 ½-Zimmer-Wohnung im zweiten Stock. Die 92-jährige Schweizerin wurde mit einem Inhalationstrauma durch Rettungssanitäter hospitalisiert. Der Brand konnte mit einem Schnellangriff rasch unter Kontrolle gebracht werden. Zwei weitere Personen, welche sich beim Brandausbruch im 4. Stock der Liegenschaft aufhielten, brachten die Rettungssanitäter mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ebenfalls zur Kontrolle in Spitalpflege. Die Brandursache ist noch unklar. Sie wird von Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich untersucht. Der entstandene Sachschaden dürfte mehrere 10'000 Franken betragen.

 

Hoher Sachschaden nach Brand in der Altstadt

Kurz nach 03.30 Uhr rückten Schutz & Rettung sowie die Stadtpolizei Zürich an die Gräbligasse 1 im Zürcher Niederdorf aus, da in einem Büro im ersten Stock ein Brand mit massivster Rauchentwicklung ausgebrochen war. Der ausgerückte Grossalarm der Berufsfeuerwehr konnte in der Folge das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und damit ein Übergreifen auf benachbarte Liegenschaften verhindern. Drei Personen schliefen in ihren Wohnungen im zweiten und dritten Stock. Zwei Deutsche, eine 24-jährige Frau und ein 25-jähriger Mann, mussten sich mit einem Sprung aus dem Fenster in den bereitgestellten Kleinsprungretter der Feuerwehr in Sicherheit bringen, weil die Drehleiter in der engen Gasse nicht eingesetzt werden konnte. Ein 36-jähriger Engländer konnte Seite Niederdorfstrasse von Feuerwehrleuten, mit einer Leiter, aus seiner Wohnung im dritten Stock, evakuiert werden. Alle drei geretteten Personen mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung von Rettungssanitätern in Spitalpflege gebracht werden. Die Brandursache ist unklar, sie wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich untersucht. Gemäss ersten Erkenntnissen der Brandermittler kann aber Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Personen, welche am frühen Donnerstagmorgen gegen 03.30 Uhr, in der Umgebung Niederdorfstrasse Gräbligasse verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 01 247 22 11, in Verbindung zu setzen.


 


Drei Verletzte nach Wohnungsbrand im Kreis 2


Kurz vor 10.30 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich an die Albisstrasse 15 aus, nachdem der Hauswart eines Mehrfamilienhauses Feuer in einer Wohnung festgestellt hatte. Die ausgerückten Einsatzkräfte von Schutz und Rettung stiessen im ersten Stock, des vorwiegend von Asylbewerbern bewohnten Hauses, auf eine im Vollbrand stehende Wohung. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten die Räumlichkeiten nur mit Atemschutzgeräten betreten werden. Der Brand konnte mit drei Hochdruckleitungen rasch gelöscht werden. Zwei Frauen und ein Mann mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftungen von Rettungssanitätern in Spitalpflege gebracht werden. Gemäss ersten Erkenntnissen der Polizei dürften spielende Kinder mit einem Anzünder den Brand verursacht haben. Die Ermittlungen werden durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich getätigt.
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Brand in Wohnhaus im Stadtkreis 11 Donnerstag, 10. November 2005

Am Donnerstagnachmittag, 10. November 2005, brannte eine Wohnung an der Greifensee-strasse vollständig aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Kurz vor 15:00 Uhr wurde der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei gemeldet, dass aus Fenstern eines Wohnhauses an der Greifenseestrasse starker Rauch austrete. Der Grossalarm des Pikett-Glattals unterstützt durch die Verstärkungsgruppe Brand Zürich Nord und dem Kleinalarm der Berufsfeuerwehr rückten an den Brandort aus. Die rund 40 Feuerwehrleute von Schutz und Rettung Zürich konnten den Brand mit zwei Schnellangriffen rasch unter Kontrolle bringen. Trotzdem brannte die 3-Zimmer Wohnung im 1. Stock vollständig aus. Auch die leerstehenden Wohnungen in den oberen Stockwerken wurden durch die Rauch- und  Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand wurde durch einen Handwerker entdeckt, welcher im leeren Wohnhaus mit Arbeiten beschäftigt war. Als er den Rauch bemerkte, klingelte er sofort bei allen Wohnungen um allfällige Bewohner zu warnen. Als die aus Brasilien stammende 42-jährige Wohnungsmieterin während den Aufräumungsarbeiten am Brandplatz eintraf wurde sie zwecks Befragung auf eine Polizeiwache geführt. Die Brandursache ist noch unklar. Sie wird von Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich untersucht. Der entstandene Sachschaden dürfte rund 200'000 Franken betragen.

Chemieunfall in der ETH Hönggerberg Donnerstag, 8. September 2005

Am Donnerstagvormittag, 8. September 2005, trat aus noch unbekannten Gründen in der ETH Hönggerberg eine unbekannte Menge Fluor aus einem Druckgasbehälter aus.

Kurz nach 11.00 Uhr kam es an der Wolfgang Pauli-Strasse 10, im HCI-Chemiegebäude, in einem Labor im 1. Untergeschoss zu einem Zwischenfall. Dabei ist eine zur Zeit nicht genau bekannte Menge Fluor aus einem Druckgasbehälter ausgetreten. Im Moment steht nicht fest, ob zwei zu diesem Zeitpunkt im Labor anwesende Männer das Gas inhaliert haben. Ein 32-jähriger chinesischer Staatsangehöriger (Chemiestudent) wird derzeit von den Rettungssanitätern von Schutz&Rettung medizinisch betreut. Sein Kollege, ein 45-jähriger Schweizer(Chemielaborant), hat das Labor nach dem Zwischenfall sofort verlassen und konnte bisher nicht untersucht werden. Zur Zeit steht nicht fest, ob weitere Personen vom Zwischenfall betroffen sind. Das Gebäude musste nicht evakuiert werden, weil sich Fluor in sehr kurzer Zeit chemisch umsetzt und damit ungefährlich wird. Fluor ist eine chemische Substanz, die beim Einatmen schwere Verätzungen der Atmungsorgane verursachen kann. Im Moment befinden sich Spezialisten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich, der Feuerwehr (Chemiezug) von Schutz & Rettung und der Sicherheitsabteilung der ETH im Gebäude und führen im und vor dem Gebäude Messungen durch.

 

Brand in Wohn- und Geschäftshaus im Stadtkreis 8 Samstag, 30. Juli 2005

Am Samstagmorgen, 30. Juli 2005, brannte es im Keller eines Wohn- und Geschäftshauses an der Forchstrasse 21. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten alle Bewohner vorübergehend das Gebäude verlassen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Kurz vor 07.30 Uhr wurde der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei gemeldet, dass aus Fenstern eines Wohn- und Geschäftshauses an der Forchstrasse starker Rauch austrete. Die mit zwei Löschzügen ausgerückte Feuerwehr von Schutz & Rettung stellte einen Kellerbrand fest, der rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Da der starke Rauch sich aber in allen Stockwerken des sechsgeschossigen Hauses ausbreitete, mussten aus Sicherheitsgründen vorübergehend alle Bewohner die Liegenschaft verlassen. Ausser einem 58-jährigen Bewohner des Dachgeschosses, der mittels Drehleiter geborgen werden musste, konnten sich alle Personen selbst in Sicherheit bringen. Der durch die Feuerwehr geborgene Mann wurde wegen Verdachts auf Rauchvergiftung von der ausgerückten Sanität medizinisch betreut. Glücklicherweise wurden aber keine Verletzungen festgestellt und er konnte vor Ort wieder aus der ärztlichen Obhut entlassen werden. In dem vom Feuer betroffenen Kellergeschoss befindet sich das Warenlager einer im gleichen Haus angesiedelten Papeterie. Die Brandursache ist noch unklar und wird zur Zeit von den Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich untersucht. Der entstandene Sachschaden dürfte hunderttausend Franken übersteigen.

 

Tramkollision fordert mehrere Leichtverletzte Donnerstag, 14. Juli 2005

Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Tramzügen am Donnerstagmorgen, 14. Juli 2005, an der Schaffhauserstrasse im Stadtkreis 6 wurden mehrere Passagiere leicht verletzt. Die Räumung der Unfallstelle wird noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Kurz vor 09.30 Uhr fuhr eine Tramkomposition der Linie 11 aus noch ungeklärten Gründen auf einen in der Haltestelle Kronenstrasse stehenden Tramzug der Linie 14 auf. Bei der Kollision wurden in beiden Trams mehrere Personen verletzt. Bis anhin haben sich rund zwei Dutzend Leichtverletzte bei den Rettungskräften vor Ort gemeldet. Die meisten von ihnen haben sich Schürfungen und Prellungen zugezogen und konnten durch die ausgerückten Einsatzkräfte von Schutz & Rettung ambulant behandelt werden. Drei Personen, nämlich ein 18-jähriger Bursche sowie zwei Frauen im Alter von 51 und 63 Jahren, wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Aufgrund der unklaren Unfallursache wurden der Wissenschaftliche Dienst und der Unfalltechnische Dienst der Stadtpolizei Zürich zur Spurensicherung aufgeboten. Auch ein Sachverständiger des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wurde beigezogen. Der Sachschaden wird insgesamt auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. An den Tramzügen entstand jedoch kein Totalschaden. Gemäss ersten Einschätzungen werden die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle noch einige Stunden in Anspruch nehmen. Die Schaffhauserstrasse bleibt daher zwischen Stampfenbach- und Schaffhauserplatz bis auf weiteres in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Aufruf: Personen, welche beim Unfall verletzt wurden und sich nicht bei den Rettungskräften vor Ort gemeldet haben, werden gebeten sich mit der Stadtpolizei Zürich (Tel. 044 216 71 11) in Verbindung zu setzen.

 

 

 

Zwei Verletzte nach Wohnungsbrand im Kreis 11 Sonntag, 5. Juni 2005

Ein Wohnungsbrand in Zürich-Affoltern verursachte in der Nacht auf Sonntag, 5. Juni 2005, einen Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Zwei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung hospitalisiert werden.

Gegen 00.15 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich nach Zürich-Affoltern aus, da in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen war. Die ausgerückten Rettungskräfte mussten gewaltsam in die betroffene 4 1/2-Zimmer-Wohnung eindringen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten die Räumlichkeiten von den Funktionären von Schutz & Rettung nur mit Atemschutzgeräten betreten werden. Der Brand konnte mit einem Schnellangriff rasch gelöscht werden. Glücklicherweise hielt sich zur Zeit des Brandes niemand in der Wohnung auf. Zwei Hausbewohner, eine 31-jährige Frau und ein 26-jähriger Mann, mussten jedoch mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital überführt werden. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Ermittlungen werden durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich getätigt.

 

Gasleitung im Kreis 3 beschädigt Mittwoch, 1. Juni 2005


Am Mittwochnachmittag, 1. Juni 2005, wurde an der Bullingerstrasse anlässlich von Umgebungsarbeiten eine Gasleitung beschädigt. Die umliegenden Gebäude wurden vorsichtshalber evakuiert. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 14.30 Uhr erhielten Schutz & Rettung sowie die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass bei Umgebungsarbeiten an der Bullingerstrasse 50 ein Kleinbagger eine Gasleitung beschädigt habe und nun Erdgas entweichen würde. Die sofort ausgerückten Spezialisten von Schutz & Rettung sowie des Gaswerks der Stadt Zürich stellten fest, dass es sich um eine 250 mm Gasleitung mit 5 Bar Druck handelte. Der Chemielöschzug von Schutz & Rettung schieberte die Leitung ab, sodass nach ca. 10 Minuten für die Umwelt keine Gefahr mehr bestand. Unmittelbar nach dem Gasaustritt bestand jedoch eine hohe Explosionsgefahr. Daher wurde die Umgebung, insbesondere die Bullingerstrasse, im Teilbereich zwischen Herdern- und Hardstrasse von der Verkehrspolizei grossräumig abgesperrt. Die umliegenden Häuser wurden evakuiert. Rund 50 Personen waren davon betroffen. Nach rund einer Stunde konnte die Verkehrsumleitung aufgehoben werden und die Bewohner durften wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Brandstiftung in Schulhaus im Kreis 11 Mittwoch, 1. Juni 2005

Eine unbekannte Täterschaft hat am Mittwochmorgen, 1. Juni 2005, in der Toilette eines Schulhauses an der Ligusterstrasse den Handtuchrollenbehälter in Brand gesetzt. Bereits zwei Tage zuvor brannte es in einer anderen Toilette im gleichen Schulhaus. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 20'000 Franken.

Kurz nach 08.30 Uhr alarmierte der Schulleiter des Schulhauses Liguster Schutz & Rettung sowie die Stadtpolizei Zürich, da in der Knabentoilette die Stoffhandtuchrolle in Brand geraten war. Das Feuer konnte von den Spezialisten rasch gelöscht werden. Trotzdem entstand Sachschaden in der Höhe von rund 10'000 Franken. Bereits am Montagabend, 30. Mai 2005, kurz nach 18.00 Uhr, brannte eine Stoffhandtuchrolle in der Mädchentoilette desselben Schulhauses. Auch bei diesem Brand entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken. Nach ersten Erkenntnissen der Brandermittler der Kantonspolizei Zürich steht auch beim Ereignis am Montag Brandstiftung im Vordergrund. In Bezug auf die Täterschaft sind derzeit polizeiliche Abklärungen im Gang.

 

Zimmerbrand im Kreis 2 Donnerstag, 26. Mai 2005

Ein technischer Defekt eines TV-Apparates verursachte am Donnerstagabend, 26. Mai 2005, einen Brand in einer Wohnung in Zürich Wollishofen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

Kurz vor 21.00 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Thujastrasse brenne. Die sofort ausgerückten Fachleute von Schutz & Rettung brachten die noch im Haus anwesenden Bewohner mittels Handschiebeleiter ins Freie. Das Feuer in einem Zimmer im 2. Stock konnte mit einem Schnellangriff gelöscht werden. Zwei Hausbewohner, eine 40-jährige Schweizerin und ein 37-jähriger Spanier, mussten mit Verdacht auf leichte Rauchvergiftungen ins Spital geführt werden. Im Zimmer und in den oberen Stockwerken entstand durch Rauch, Russ und Hitze Sachschaden von rund 50'000 Franken. Erste Abklärungen von Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich ergaben, dass ein technischer Defekt des Fernsehapparates das Feuer verursacht hatte. Stadt- und Kantonspolizei machen darauf aufmerksam, dass unbeaufsichtigte TV-Geräte ganz ausgeschaltet und nicht im 'Standby-Modus' gelassen werden sollten.

 

Hoher Schaden nach Brand in Sammelgarage Dienstag, 26. April 2005

Am Dienstagabend, 26. April 2005, kam es in einer Sammelgarage in Zürich-Witikon zu einem Brand. Der entstandene Sachschaden an Autos und am Gebäude beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 20.30 Uhr meldete ein Bewohner der betroffenen Liegenschaft im Glockenacker der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei Zürich, dass es in der Autosammelgarage brenne und Rauch ins Freie austrete. In der Folge rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei unverzüglich an die genannte Örtlichkeit aus. Mit einem Schnellangriff gelang es dem 1. Löschzug den Brand rasch erfolgreich zu bekämpfen. Infolge der enormen Hitzeentwicklung wurde ein Grossteil der Deckenisolation beschädigt. Rund ein Dutzend Fahrzeuge wurden in Mitleidenschaft gezogen und infolge von Russ- und Rauchschäden teilweise gänzlich zerstört. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Zurzeit können keine Angaben zur Brandursache gemacht werden. Diese wird von Spezialisten der Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

 

Grosseinsatz von Rettungskräften nach Brand in Innenstadt Samstag, 19. März 2005

Ein Brand hat am späten Samstagabend, 19. März 2005 in einem Hinterhof im Kreis 1 einen Sachschaden von mehreren zehntausend Franken angerichtet. Verletzt wurde niemand.

Gegen 22.30 Uhr meldeten mehrere Personen, dass es im Hinterhof der Liegenschaften Storchen-Gasse 17 und Schlüssel-Gasse 19 brenne. Beim Eintreffen der Polizei loderten  Flammen aus einem schwer zugänglichen Holzschopf, welcher nur von der Thermen-Gasse her zugänglich ist. Aufgrund dessen evakuierten die Rettungskräfte mehrere Personen aus den umliegenden Häusern. Die mit zwei Löschzügen ausgerückten Leute von von Schutz und Rettung konnten das Feuer rasch löschen. Während dieser Zeit standen über 50 Personen  von Schutz und Rettung sowie der Stadtpolizei Zürich im Einsatz. Die evakuierten Mieter und Mieterinnen konnten kurz nach Mitternacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Storchen- und Schlüssel-Gasse mussten für rund drei Stunden gesperrt werden. Die Brandursache ist unklar. Brandermittler der Kantonspolizei werden sobald es die Umstände zulassen, ihre Ermittlungen aufnehmen.

 

Ein Verletzter nach Kollision mit Polizeifahrzeug Samstag, 19. Februar 2005

Am frühen Samstagmorgen, 19. Februar 2005, kollidierte ein Streifenwagen der Stadtpolizei Zürich während einer dringlichen Dienstfahrt an der Verzweigung West-/Manessestrasse mit einem Personenwagen. Dessen Lenker wurde dabei mittelschwer verletzt.

Der Streifenwagen der Stadtpolizei war durch die Einsatzzentrale wegen einer angeblichen Schlägerei im Kreis 1 zur Unterstützung einer anderen Patrouille aufgeboten worden. Der Lenker des Streifenwagens fuhr kurz nach 03.30 Uhr mit eingeschalteter Sirene und Blaulicht durch die Weststrasse in Richtung stadtauswärts. Vor der Verzweigung West-/ Manessestrasse verlangsamte er und fuhr mit der gebotenen Vorsicht auf den Verzweigungsbereich hinaus. Ein in der rechten Spur der Manessestrasse in Richtung Chur fahrender Lastwagen stoppte und gewährte dem Polizeifahrzeug den Vortritt. Der Streifenwagen kollidierte aber in der Folge mit einem Personenwagen, welcher in der linken Fahrspur auf der Manessestrasse ebenfalls in Richtung Chur fuhr. Durch den Aufprall wurde der Personenwagen nach links abgetrieben und prallte in einen Signalmast. Dabei wurde das Auto massiv beschädigt und der 24-jährige Lenker türkischer Nationalität darin eingeklemmt. Durch Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich wurde der junge Mann geborgen und ins Spital gebracht. Gemäss ersten ärztlichen Angaben zog er sich mittelschwere, nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Die beiden Polizisten im beteiligten Streifenwagen blieben unverletzt. Wie in solchen Fällen üblich, werden die Abklärungen zum genauen Unfallhergang durch die Kantonspolizei Zürich getätigt.

 

Küchenbrand Samstag auf Sonntag, 12./13. Februar 2005

Ein Küchenbrand in einer Wohnung an der Uetlibergstrasse verursachte in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 12./13. Februar 2005 einen Schaden von rund 50'000 Franken. Ein Mann und eine Frau wurden verletzt.

Kurz nach Mitternacht meldete eine Hausbewohnerin einer vierstöckigen Liegenschaft der Stadtpolizei Zürich, dass es in einer Wohnung im 3. Obergeschoss brenne. Sofort rückten Polizei sowie Schutz & Rettung an die genannte Oertlichkeit aus. Nachdem die Wohnungstüre gewaltsam geöffnet worden war, konnte der 79-jährige Mieter am Boden liegend gefunden werden. Mit einer Rauchvergiftung wurde er in der Folge hospitalisiert. Der Brand in der Küche konnte durch Schutz & Rettung rasch gelöscht werden. Abklärungen der Polizei ergaben, dass sich zum Zeitpunkt des Feuers noch eine 34-jährige Frau aus Uganda als Gast in der Wohnung aufgehalten hatte. Gemäss Zeugenaussagen versuchte sie nach Ausbruch des Feuers aus der Wohnung zu flüchten. Da es ihr offenbar nicht gelang, die Wohnungstüre zu öffnen, schlug sie die Glasfassungen der Türe ein und kletterte in der Folge durch die entstandene Öffnung ins Treppenhaus. Dabei zog sie sich massive Schnittwunden an den Armen zu. Obwohl Hausbewohner helfen, bzw. sie verarzten wollten, flüchtete die Frau offenbar im Schockzustand ins Freie und verschwand. Anhand der vorgefundenen Blutspuren suchte die Stadtpolizei danach mit mehreren Patrouillen sowie mit der Hilfe eines Diensthundes intensiv nach der Frau. Ihre Spur verlor sich jedoch in der Umgebung des Brunauparks. Kurze Zeit später meldete die Kantonspolizei Zürich, dass sich in Dübendorf eine Frau mit erheblichen Schnittverletzungen bei der Sanität gemeldet habe und ins Spital überführt worden sei. Rasch stellte es sich heraus, dass es sich dabei um die 34-jährige Uganderin handelt. Wie die Verletzte nach Dübendorf gelangt war, steht nicht fest. Sie befindet sich derzeit immer noch im Spital und konnte bisher nicht zum Vorgefallenen befragt werden. Ebenfalls ist unklar, wie es zum Brand in der Küche kam. Die genaue Ursache wird jetzt durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

 

Drei Verletzte nach Wohnungsbrand im Kreis 3 Montag, 24. Januar 2005

Unvorsichtiger Umgang mit einer brennenden Kerze verursachte am Montagabend, 24. Januar 2005, einen Wohnungsbrand im Kreis 3. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Drei Personen wurden verletzt.

Kurz vor 22.30 Uhr rückten Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich an die Triemlistrasse aus, da aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses Rauch austrat. Die ausgerückten Polizisten mussten in der Folge gewaltsam die Türe der betroffenen 1-Zimmer-Wohnung öffnen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten die Räumlichkeiten jedoch nur von Funktionären von Schutz & Rettung mit Atemschutzgeräten betreten werden. Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Die 55-jährige Wohnungsmieterin befand sich noch in der Wohnung und musste mit einer schweren Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden. Weitere zwei Hausbewohner, eine 27-jährige Frau und ein 36-jähriger Mann, mussten ebenfalls mit Rauchvergiftungen ins Spital überführt werden. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte eine herunterfallende brennende Kerze den Brand verursacht haben. Die Ermittlungen werden durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich getätigt.

 

Verkehrsunfall mit gestohlenem Auto fordert ein Todesopfer und einen Schwerverletzten Samstag, 21./22. Januar 2005

Nachdem sich der Lenker und der Beifahrer eines gestohlenen Personenwagens in der Nacht von Freitag auf Samstag, 21./22. Januar 2005, im Kreis 9, einer Polizeikontrolle entzogen hatten, verunfallten sie in der Folge. Einer der Autoinsassen erlitt dabei tödliche Verletzungen, der andere Mann wurde schwer verletzt.

Kurz vor 02.00 Uhr fiel einer Streifenwagenpatrouille der Stadtpolizei Zürich an der Ecke Rauti-/Altstetterstrasse ein roter Jeep Cherokee auf, welcher nur mit eingeschaltetem Nebellicht unterwegs war. Die Polizisten entschlossen sich, das Fahrzeug anzuhalten und die beiden Insassen einer Kontrolle zu unterziehen. Der Lenker reagierte jedoch nicht auf die Haltezeichen, sondern begann plötzlich das Fahrzeug zu beschleunigen und fuhr in Richtung Albisriederstrasse davon. Ein Fussgänger, der in der Nähe der Tramendstation Albisrieder-/Püntstrasse die Fahrbahn überqueren wollte, konnte sich gerade noch mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Obwohl die Polizisten in ihrem Streifenwagen sofort dem flüchtenden Auto folgten, verloren sie den Sichtkontakt. Höhe Albisrieder-/Dennlerstrasse entdeckten die Beamten dann das Fluchtfahrzeug auf der rechten Strassenseite auf dem Dach liegend. Die sofort aufgebotenen Rettungskräfte von Schutz & Rettung (Sanität, Notärzte, Pionierzug der Feuerwehr) konnten in der Folge einen der Autoinsassen, einen 18-jähriger Mann aus Zimbabwe, nur noch tot bergen. Der andere Insasse, ein 21-jähriger Serbe, wurde schwer verletzt ins Spital überführt. Aufgrund der vorgefundenen Situation und ersten Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich geriet das Fahrzeug Höhe Dennlerstrasse ins Schleudern. In der Folge verlor der Lenker die Herrschaft über das Auto, kollidierte danach mit dem Betonsockel einer Geschwindigkeitstafel und anschliessend mit einem Lieferwagen und einem weiteren Personenwagen. Durch die Wucht überschlug sich der Jeep und blieb schliesslich auf dem Dach liegen. An sämtlichen Fahrzeugen entstand Totalschaden. Erste Abklärungen der Stadtpolizei Zürich ergaben, dass der Unfallwagen als gestohlen gemeldet war und auch die angebrachten Kontrollschilder entwendet waren. Personen, welche Angaben zum Unfallgeschehen machen können, insbesondere auch der betroffene Fussgänger, werden gebeten, sich mit der Stadtpolizei Zürich, Tel. 01 216 71 11, in Verbindung zu setzen.

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